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Gewicht halten nach der Diät: was nachweislich hilft

Welche Tipps zum Abnehmen helfen wirklich? Du liest Gewicht halten nach der Diät: was nachweislich hilft 15 Minuten Weiter Braten ohne Fett: So gelingt es wirklich

Gewicht zu halten gelingt häufiger, als der schlechte Ruf dieser Phase vermuten lässt: In einer US-Erhebung mit 14.306 Erwachsenen hielten 17,3 Prozent mindestens zehn Prozent ihres Gewichts über mindestens ein Jahr. Was dabei hilft, ist gut untersucht – regelmäßige Selbstkontrolle, mehr Alltagsbewegung, eine eiweißbetonte Ernährung und vor allem: nicht aufhören, wenn das Ziel erreicht ist. Nach etwa zwei Jahren sinkt das Rückfallrisiko deutlich.

Abnehmen ist ein Projekt mit Ende. Gewicht halten ist eines ohne. Genau das macht es schwer – und deshalb braucht diese Phase eine eigene Strategie und nicht nur den guten Vorsatz, „einfach so weiterzumachen“.

Person stellt sich morgens barfuß auf eine digitale Personenwaage im Badezimmer

Wie oft es tatsächlich gelingt

Die oft zitierte Zahl, 95 Prozent aller Abnehmenden würden wieder zunehmen, ist nicht belegt. Sie stammt aus einer unkontrollierten Fallserie mit 100 Patienten aus dem Jahr 1959. Belastbare Auswertungen kommen auf ganz andere Werte: Rund jeder Sechste bis Fünfte hält einen Verlust von mindestens zehn Prozent langfristig.

Die größte Erhebung dazu wertete Daten von 14.306 US-Erwachsenen aus, die jemals übergewichtig waren. Das Ergebnis nach Erfolgsschwellen aufgeschlüsselt:

Anteil der Erwachsenen, die den jeweiligen Gewichtsverlust mindestens ein Jahr gehalten haben. Nach Kraschnewski et al. 2010, 14.306 Teilnehmende.
Gehaltener Gewichtsverlust Anteil
mindestens 5 Prozent 36,6 Prozent
mindestens 10 Prozent 17,3 Prozent
mindestens 15 Prozent 8,5 Prozent
mindestens 20 Prozent 4,4 Prozent

Die Autoren fassten es so zusammen, dass Erwachsene beim Halten ihres Gewichts möglicherweise erfolgreicher seien als bislang angenommen. Ein systematischer Review über Studien von 1931 bis 1999 mit 3.030 Patienten und einer mittleren Nachbeobachtung von fünf Jahren kam auf eine Erfolgsquote von 15 Prozent.

Ehrlich bleibt trotzdem: Die deutsche Adipositas-Leitlinie hält fest, dass im ersten Jahr nach einer Gewichtsreduktion die Mehrzahl der Betroffenen zwischen 30 und 50 Prozent des verlorenen Gewichts wieder zunimmt. Es ist also kein Selbstläufer – aber auch nicht die aussichtslose Sache, als die es oft dargestellt wird.

Warum der Körper gegenarbeitet

Nach einer Gewichtsabnahme sind Hunger und Sättigung verändert, und zwar messbar noch ein Jahr später. Der Ruheumsatz sinkt ebenfalls – bei einer normalen Abnahme allerdings in einer Größenordnung von rund 50 Kilokalorien pro Tag, nicht in der von mehreren hundert.

Zum Hunger gibt es eine klare Untersuchung: 50 Personen nahmen über zehn Wochen im Schnitt 13,5 Kilogramm ab. Danach waren die appetitregulierenden Hormone verändert, und der subjektive Hunger war erhöht. Zwölf Monate später bestand dieser Unterschied immer noch. Das erklärt, warum sich das Halten monatelang nach Arbeit anfühlt.

Was mit dem Stoffwechsel nicht passiert

Aus der bekannten Untersuchung an Teilnehmenden einer amerikanischen Abnehm-Fernsehshow wird gern abgeleitet, eine Diät ruiniere den Stoffwechsel dauerhaft. Dort lag die Anpassung bei rund 500 Kilokalorien pro Tag – bei einem mittleren Gewichtsverlust von 58 Kilogramm in 30 Wochen und extremem Trainingspensum. Der Studienautor selbst hat später darauf hingewiesen, dass sich diese Zahlen nicht auf normale Abnehmprogramme übertragen lassen. Eine Untersuchung mit 171 Frauen fand unter gewichtsstabilen Bedingungen eine Anpassung von etwa 54 Kilokalorien pro Tag – und sie sagte die Wiederzunahme nicht vorher.

Praktisch heißt das: Der veränderte Appetit ist real und kein Charakterproblem. Der „kaputte Stoffwechsel“ dagegen ist in dieser Form nicht belegt. Die Ursachen des Jo-Jo-Effekts haben wir ausführlich in einem eigenen Beitrag behandelt: Jo-Jo-Effekt – die Ursachen.

Was erfolgreiche Gewichtshalter anders machen

Im National Weight Control Registry werden seit den 1990er Jahren Menschen erfasst, die mindestens 13,6 Kilogramm abgenommen und über mindestens ein Jahr gehalten haben. Die berichteten Gemeinsamkeiten:

Selbstberichtete Merkmale von Teilnehmenden des National Weight Control Registry. Nach Wing und Phelan 2005.
Merkmal Anteil beziehungsweise Wert
frühstücken täglich 78 Prozent
wiegen sich täglich 44 Prozent
wiegen sich mindestens wöchentlich weitere 31 Prozent
essen am Wochenende wie werktags 59 Prozent
Gehen als Hauptbewegungsform 76 Prozent
Energieverbrauch durch Bewegung Frauen 2.545, Männer 3.293 Kilokalorien pro Woche
Restaurantbesuche 2,5 pro Woche
Wie belastbar sind diese Zahlen?

Die Teilnahme am Register ist freiwillig, erfasst werden gezielt Erfolgreiche, und alle Angaben beruhen auf Selbstauskunft. Es gibt keine Vergleichsgruppe. Man weiß also nicht, wie viele Menschen dasselbe tun und trotzdem wieder zunehmen. Die Daten zeigen Begleiterscheinungen des Erfolgs, keine bewiesenen Ursachen.

Diese Einschränkung ist mehr als eine Formalie. Eine Auswertung von 67 prospektiven Studien, die in der deutschen Adipositas-Leitlinie zusammengefasst ist, ordnet die einzelnen Faktoren nach Evidenzstärke – und zwei prominente Punkte aus der Registerliste landen dabei unter „unzureichende Evidenz“: das tägliche Frühstück und der Fernsehkonsum.

Anders gesagt: Wer nicht frühstückt, muss sich deswegen keine Sorgen ums Gewicht machen. Es gibt Wichtigeres.

Die belegten Stellschrauben

Dieselbe Auswertung nennt die Faktoren mit mittlerer bis hoher Evidenz. Das ist die belastbarste Liste, die es zu diesem Thema auf Deutsch gibt.

Determinanten der Gewichtsstabilisierung nach Evidenzstärke, zusammengefasst in der S3-Leitlinie Adipositas 2024 nach Varkevisser et al. 2019.
Wirkt günstig Wirkt ungünstig
Portionskontrolle und geringere Gesamtmenge Enthemmtes Essen durch Gedanken und Gefühle
weniger hochverarbeitete, energiedichte Lebensmittel problematisches Essverhalten wie Binge Eating oder emotionales Essen
geringere Energiedichte in Essen und Getränken
mehr Gemüse und Obst
weniger zuckergesüßte Getränke und Fruchtsäfte
mehr Eiweiß statt Fett oder Kohlenhydrate
mehr körperliche Aktivität
regelmäßige Kontrolle von Gewicht, Essen und Bewegung
hohes Selbstwirksamkeitserleben

Sich regelmäßig wiegen – aber richtig

Selbstkontrolle steht in dieser Liste, und mehrere systematische Reviews stützen sie. Eine Auswertung von 22 Artikeln fand, dass drei Viertel der reinen Selbstwiege-Programme bessere Gewichtsergebnisse zeigten, am besten bei täglichem oder wöchentlichem Wiegen. Negative psychische Folgen wurden dabei nicht beobachtet.

Es gibt aber einen Befund, der genauso wichtig ist: Eine britische Studie mit 583 Teilnehmenden testete, ob eine kurze Beratung zum täglichen Wiegen die Wiederzunahme verhindert. Sie tat es nicht – nach zwölf Monaten gab es keinen Vorteil gegenüber der Vergleichsgruppe.

Was daraus folgt

  • Wiegen allein reicht nicht. Die Zahl auf der Waage ändert nichts, wenn nichts darauf folgt.
  • Wiegen als Frühwarnsystem funktioniert. Leg vorher eine Grenze fest, etwa zwei Kilogramm über dem Zielgewicht.
  • Entscheidend ist die Reaktion. Wird die Grenze überschritten, gilt für zwei Wochen wieder die Struktur aus der Abnehmphase. Nicht mehr, nicht weniger.

Bewegung – und zwar mehr Alltag als Programm

Für den Gewichtserhalt nennt das American College of Sports Medicine mehr als 250 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Diese Zahl ist als Größenordnung nützlich, aber das Positionspapier hält selbst fest, dass es keine gut angelegten randomisierten Studien gibt, die die Wirksamkeit von Bewegung zur Verhinderung der Wiederzunahme belegen. Die Zahl beschreibt, was erfolgreiche Gewichtshalter tun – nicht, was nachweislich wirkt.

Die deutsche Adipositas-Leitlinie formuliert es sogar deutlich anders: Insgesamt scheine eine relativ geringe Bewegungssteigerung den Gewichtserhalt ausreichend oder besser zu unterstützen als strukturierte Bewegungsprogramme hoher Intensität. In einer Untersuchung an Personen ab 65 Jahren hielten diejenigen ihr Gewicht besser, die einfach mehr Schritte gingen und weniger saßen, als jene in einem strukturierten Trainingsprogramm.

Person geht eine Treppe im Park hinauf

Zum Krafttraining: In einer Untersuchung mit 97 Personen, die zunächst rund zwölf Kilogramm abgenommen hatten, nahm die Kontrollgruppe im Jahr darauf 6,4 Kilogramm wieder zu, die Krafttrainingsgruppe 3,9 und die Ausdauergruppe 3,1 Kilogramm. Was du machst, ist zweitrangig. Dass du es regelmäßig machst, ist der Punkt. Mehr dazu steht unter Sport zusammen mit der Stoffwechseldiät.

Eiweiß in der Erhaltungsphase

Die größte europäische Studie zu dieser Frage begleitete 773 Personen nach einer Abnahme von im Mittel elf Kilogramm über 26 Wochen mit fünf verschiedenen Ernährungsformen. Nur eine Gruppe nahm signifikant wieder zu: die mit wenig Eiweiß und hohem glykämischen Index, mit 1,67 Kilogramm.

Bemerkenswert ist ein anderes Ergebnis derselben Studie. Die Abbruchquote lag in den eiweißreicheren Gruppen bei 26,4 Prozent, in der Gruppe mit wenig Eiweiß und hohem glykämischen Index bei 37,4 Prozent. Und der Unterschied im Eiweißanteil, der das bewirkte, betrug am Ende nur gut fünf Prozentpunkte – eine Größenordnung, die im Alltag umsetzbar ist.

Fairerweise: In einer dreijährigen Nachfolgestudie mit über 2.000 Personen war der Eiweißvorteil beim Gewicht nicht mehr nachweisbar. Der Hunger war in der eiweißreicheren Gruppe allerdings weiterhin geringer. Der plausibelste Wirkweg ist also Sättigung und Durchhaltbarkeit, nicht ein direkter Stoffwechseleffekt.

Abendessen mit Fisch, Gemüse und einer Portion Reis auf einem gedeckten Tisch

Wenn du für diese Phase Struktur brauchst. Unser Stabilisierungspaket ist genau für die Zeit nach der Diätphase gemacht: eiweißbetonte Mahlzeiten, ein schrittweiser Aufbau der Kalorienmenge und die persönliche Betreuung, die auch hier enthalten ist. Wie die Phase abläuft, steht auf der Seite zur Stabilisierungsphase.

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Die Zwei-Jahres-Schwelle

Wer sein Gewicht zwei Jahre lang gehalten hat, senkt das Risiko einer erneuten Zunahme um annähernd die Hälfte. Diese Schwelle ist die vielleicht ermutigendste Zahl in diesem ganzen Themenfeld – sie bedeutet, dass die Anstrengung mit der Zeit tatsächlich nachlässt.

In der Auswertung von Wing und Phelan lag das Risiko einer Wiederzunahme von mehr als 2,3 Kilogramm bei Personen mit zwei bis fünf Jahren Erhaltungsdauer deutlich unter dem von Personen mit weniger als zwei Jahren. Ab fünf Jahren sank es weiter.

Auch die Langzeitdaten des Registers sprechen dafür: Bei knapp 2.900 Teilnehmenden lag der gehaltene Gewichtsverlust nach fünf Jahren bei durchschnittlich 23,8 Kilogramm und nach zehn Jahren bei 23,1 Kilogramm. Über 87 Prozent hielten zu beiden Zeitpunkten noch mindestens zehn Prozent.

Wer also gerade in Monat drei steckt und das Gefühl hat, das sei jetzt für immer so anstrengend: Nein, ist es nicht.

Ein Plan für die ersten sechs Monate

Die Adipositas-Leitlinie empfiehlt mit höchstem Empfehlungsgrad, nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion Maßnahmen zur dauerhaften Stabilisierung einzusetzen, und zwar solche, die Ernährung, Bewegung und Verhalten zusammen berücksichtigen. Maßnahmen, die nur einen dieser Bereiche adressieren, waren wenig wirksam.

Übersetzt in konkrete Schritte:

  1. Zielkorridor festlegen, nicht Zielgewicht. Ein Bereich von zwei bis drei Kilogramm ist realistisch. Das Gewicht schwankt, das ist normal.
  2. Feste Wiegeroutine. Einmal täglich oder einmal wöchentlich, immer zur gleichen Tageszeit. Wichtig ist nicht die Frequenz, sondern die Regelmäßigkeit.
  3. Vorher festlegen, was bei Überschreitung passiert. Zwei Wochen zurück in die bekannte Struktur. Diese Regel im Voraus zu treffen, ist wirksamer, als im Moment zu entscheiden.
  4. Kalorien schrittweise erhöhen, nicht auf einmal. Der Übergang von der Diätphase in den Alltag ist der kritische Punkt.
  5. Eiweiß beibehalten. Die Menge, die in der Abnehmphase gut funktioniert hat, bleibt – der Eiweißrechner zeigt die passende Spanne für die Erhaltungsphase.
  6. Bewegung im Alltag verankern. Wege, Treppen, Spaziergänge – etwas, das ohne Motivation funktioniert.
  7. Regelmäßigen Kontakt halten. In den ausgewerteten Programmen war mindestens ein persönlicher Kontakt pro Monat mit einem besseren Ergebnis verbunden.

Was wir in der Begleitung sehen

Der Punkt, an dem es in unseren Kurgruppen kippt, ist fast immer derselbe: der erste Urlaub, das erste Familienfest, die erste Woche mit viel Arbeit. Nicht die Ereignisse selbst sind das Problem – sondern was danach passiert.

Wer nach einer solchen Woche wieder in die gewohnte Struktur zurückkehrt, hat zwei Kilogramm mehr und nach drei Wochen wieder nicht. Wer die Struktur aufgibt, weil sie ohnehin schon durchbrochen war, ist ein halbes Jahr später am Ausgangspunkt. Die Leitlinie beschreibt genau diesen Bedarf, wenn sie fordert, dass ein Umgang mit unvorhersehbaren kritischen Lebensereignissen erlernt werden muss.

Und noch etwas fällt auf, das ebenfalls in der Leitlinie steht: Die Erhaltungsphase wird als wenig belohnend erlebt. In der Abnehmphase gibt es jede Woche ein Erfolgserlebnis auf der Waage. Danach ist der Erfolg, dass sich nichts ändert. Wer das vorher weiß, ist besser vorbereitet.

Häufige Fragen

Wie hält man sein Gewicht nach einer Diät?

Mit denselben Verhaltensweisen, die zur Abnahme geführt haben, in etwas gelockerter Form: eiweißbetonte Mahlzeiten, wenig hochverarbeitete Produkte, regelmäßige Bewegung und eine feste Gewichtskontrolle mit vorher festgelegter Reaktionsgrenze. Die Adipositas-Leitlinie empfiehlt ausdrücklich, Ernährung, Bewegung und Verhalten gemeinsam anzugehen.

Stimmt es, dass 95 Prozent nach einer Diät wieder zunehmen?

Nein. Diese Zahl geht auf eine unkontrollierte Fallserie mit 100 Patienten aus dem Jahr 1959 zurück. In einer Erhebung mit 14.306 Erwachsenen hielten 17,3 Prozent mindestens zehn Prozent ihres Gewichts über mindestens ein Jahr, 36,6 Prozent hielten mindestens fünf Prozent.

Wie lange dauert es, bis sich das Gewicht stabilisiert?

Die kritische Phase ist das erste Jahr, in dem die Mehrzahl 30 bis 50 Prozent des verlorenen Gewichts wieder zunimmt. Nach etwa zwei Jahren sinkt das Risiko einer erneuten Zunahme um annähernd die Hälfte.

Wie oft soll ich mich wiegen?

Täglich oder wöchentlich, immer zur gleichen Tageszeit. In systematischen Reviews zeigten beide Frequenzen bessere Ergebnisse, ohne negative psychische Folgen. Wichtig ist, dass auf eine Überschreitung eine vorher festgelegte Reaktion folgt – Wiegen allein hat in einer Studie mit 583 Teilnehmenden keinen Vorteil gebracht.

Wie viel muss ich mich bewegen, um mein Gewicht zu halten?

Als Größenordnung werden mehr als 250 Minuten moderate Bewegung pro Woche genannt. Das entsprechende Positionspapier hält allerdings selbst fest, dass hochwertige Studien zur Wirksamkeit fehlen. Die deutsche Adipositas-Leitlinie weist darauf hin, dass schon eine relativ geringe Steigerung der Alltagsbewegung ausreichend sein kann.

Darf ich nach der Diät wieder normal essen?

Ja, aber nicht so wie vorher. Der Energiebedarf ist nach einer Gewichtsabnahme niedriger als beim höheren Ausgangsgewicht. Die Kalorienmenge sollte schrittweise erhöht werden, während die Grundstruktur der Mahlzeiten bestehen bleibt.

Wie halte ich mein Gewicht nach der Stoffwechselkur?

Dafür ist die Stabilisierungsphase gedacht. Die Kalorienmenge wird schrittweise erhöht, Lebensmittelgruppen kommen nacheinander zurück, und die eiweißbetonte Grundstruktur bleibt bestehen. Den Ablauf haben wir auf der Seite zur Stabilisierungsphase beschrieben. Der Kalorienrechner hat für diese Phase einen eigenen Modus.

Ist mein Stoffwechsel nach der Diät dauerhaft geschädigt?

Dafür gibt es keinen Beleg. Der Ruheumsatz sinkt nach einer Gewichtsabnahme, bei üblichen Abnehmprogrammen aber in einer Größenordnung von rund 50 Kilokalorien pro Tag. In einer Untersuchung mit 171 Frauen sagte dieser Wert die Wiederzunahme nicht vorher.

Quellen

  • Kraschnewski JL, Boan J, Esposito J et al.: Long-term weight loss maintenance in the United States. International Journal of Obesity 2010; 34(11): 1644–1654. 14.306 Teilnehmende. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungstherapeutische Beratung. Ob und in welcher Form eine Gewichtsabnahme oder eine Gewichtsstabilisierung sinnvoll ist, hängt von der persönlichen Situation ab und sollte bei Vorerkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme ärztlich abgestimmt werden. Bei Anzeichen einer Essstörung ist professionelle Unterstützung wichtiger als jede Gewichtskontrolle.