Ist Weizenmehl wirklich ungesund? Wir klären auf!

In den letzten Jahren hat das typische Weizenmehl einen immer schlechteren Ruf bekommen. Es ist ungesund, macht dick, führt zu Krankheiten und sieht sich weiteren Anschuldigungen gegenüber. Wir haben das Weizenmehl und einige andere Mehlsorten mal genauer untersucht.

Grundsätzliche Informationen über Weizenmehl

Der Markt hat sich in letzter Zeit um einige Sorten erweitert und umfasst jetzt viel mehr Auswahl, sodass jeder, der auf Weizenmehl verzichten möchten natürlich auch genügend Alternativen findet. Doch vorab wollen wir klären, ob Weizenmehl nun wirklich so schlimm ist oder nicht, und was die anderen Mehlsorten dir bieten.

Das Weizenmehl ist wohl das bekannteste Mehl überhaupt. Es ist in den meisten Backwaren zu finden und auch in anderen Rezepten wird es gerne verwendet, zum Beispiel in Pizza, in Mehlsauce oder in anderen Gerichten. Seine weiße Farbe entsteht dadurch, dass die Schale und der Keim vom Mehlkörper, der selbst weiß ist, abgelöst werden. So entsteht ein glattes und besonders feines Mehl, das sich bestens für die Weiterverarbeitung zu Süßspeisen und anderen Rezepten eignet.

Bäcker knetet Teig durch
© tommyandone

Leider bedeutet das Ablösen von Schale und Keim auch, dass die meisten Nährstoffe verloren gehen, da diese sich vorwiegend in diesen Teilen des Korns befinden, während der Mehlkern recht wenige Nährstoffe besitzt.

Die verschiedenen Mehltypen

Die verschiedenen Nummern auf den Weizenmehlpackungen geben an, wie viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe sich in diesem Mehltyp befinden. Ein Mehl der Type 505 zum Beispiel enthält auf 100 Gramm 505 Milligramm Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Auszugsmehl. Der Mehltyp 1050 hingegen ist ein Teilauszugsmehl aus Weizen oder auch Dinkel. Hier werden ebenfalls die komplette Schale und der Keim des Getreides maschinell entfernt, übrig bleibt dann auch nur das Korn.

Doch ein Teil der Schalen wird dem wieder beigemischt und dann zusammen mit dem Korn gemahlen. Dadurch entsteht auch die bräunliche Farbe und ein höherer Ballaststoff- und Nährstoffgehalt. Vollkornmehl wird aus dem vollen Korn inklusive Schale gemahlen und verfügt daher über gar keine Typennummer.

Drei verschiedene Mehlsorten
© merinka

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Ist Weizenmehl ungesund?

Die Annahme, dass Weizenmehl krank macht, hat sich mittlerweile ziemlich weit verbreitet. Auch die Theorie, dass ein Verzicht auf Weizenmehl gesund ist und viele Krankheiten verhindert oder sogar heilt, ist heute recht weitgehend unterstützt. Wissenschaftlich ist jedoch keiner dieser Punkte belegt, sodass du dich nicht zwingend darauf verlassen solltest. Wichtig ist eher, dass du dich gesund und ausgewogen ernährst. Iss viel frisches Obst und Gemüse sowie komplexe Kohlenhydrate und viel Proteine. Befolgst du diese Anweisungen wird auch Weizenmehl nicht ungesund sein. Es ist immer Vorsicht geboten, wenn ein Lebensmittel vollkommen verteufelt wird. Am Ende macht die Dosis das Gift und wenn du gesund abnehmen möchtest, solltest du auf nichts verzichten. Das führt nur zu Heißhunger und Hungerfrust.

Macht Weizenmehl dick?

Kein Lebensmittel macht alleine dick. Schuld an einer Gewichtszunahme ist immer die Kalorienbilanz. Wenn du mehr Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst, dann wirst du zunehmen. Wenn du dagegen mehr Kalorien verbrauchst als du zu dir nimmst, dann wirst du abnehmen. Das ist ein sehr simples physikalisches Prinzip, woran du sehen kannst, dass einzelne Lebensmittel an und für sich nicht dick machen.

Verschiedene Süßgebäcke mit Weizenmehl enthalten
© magone

Allerdings gibt es natürlich Lebensmittel mit vielen Kalorien und welche, die wenige Kalorien in deine Ernährung bringen. Reines Weizenmehl hat recht viele Kohlenhydrate, was natürlich auch viele Kalorien bedeutet. Du kannst diese allerdings auch nutzen, um dich beim Sport so richtig auszupowern, sodass dein Kalorienverbrauch wieder steigt und die Bilanz immer noch negativ bleibt. Dann macht Weizenmehl auch bei einem recht hohen Konsum nicht dick.

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Andere Mehlsorten im Vergleich

Im Vergleich zum weißen Weizenmehl ist Vollkornmehl deutlich gesünder. Es enthält mehr Nährstoffe und Vitamine, weil die Schale des Korns nicht entfernt wird. Allerdings ist es meistens auch etwas gröber, sodass es sich für manche Backwaren nicht sehr gut eignet. Dann gibt es noch das glutenfreie Mehl, welches natürlich vor allem für Menschen interessant ist, die eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten haben.

Glutenfreie Mehloptionen sind unter anderem Kichererbsenmehl, Kokosmehl und Buchweizenmehl. Diese haben alle einen ziemlich klaren Eigengeschmack, der sie wiederum für manche Rezepte nicht gut eignen lässt. Dafür haben sie im Vergleich zum herkömmlichen Weizenmehl meistens weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine. Eine weitere, gesündere Alternative zu Weizenmehl kann Dinkelmehl sein.

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© vitalbodyplus

Fazit

Jeder, der gerne Rezepte wie Pizza oder Kuchen zubereitet oder einfach gerne Brot isst, weiß auch, dass in allen diesen Speisen Mehl enthalten ist. Jetzt weißt du allerdings auch, dass Weizenmehl weder dick macht noch ungesund ist. Es kommt immer darauf an, welches Mehl du verwendest und natürlich auch, wie viele Kalorien du am Ende des Tages zu dir genommen hast. Mach dir selbst nicht den Druck, dass du kein Weizenmehl mehr essen darfst.

Sei dir nur der Tatsache bewusst, dass es weniger Nährstoffe und Vitamine enthält als andere Mehlsorten und dass es außerdem mehr Kohlenhydrate hat als manche anderen Sorten.
Hier gilt: Die Dosis macht das Gift.

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