Nervennahrung: Diese 8 Lebensmittel sind gut für deine Nerven

Kennst du das? Du bist gestresst, deine Nerven liegen blank und wie automatisiert greifst du zur Schokolade? Keine Sorge, damit bist du nicht alleine. Nervennahrung braucht jeder Mal, doch helfen Süßigkeiten überhaupt bei Stress oder gibt es sinnvollere Alternativen?

Die beste Nervennahrung

Stressige Zeiten kosten uns kostbare Nerven. Manchmal kommen wir damit gut klar, das ist besonders dann der Fall, wenn es sich um positiven Stress handelt. Doch oftmals wächst uns die Situation auch über den Kopf und dann scheint Essen der einzige Ausweg zum Stressabbau zu sein.

Welche Nervennahrung dann bevorzugt wird, ist unterschiedlich. Oftmals sieht diese dann aber nicht besonders gesund aus, Schokolade, Weingummis, Chips oder auch mal ein Gläschen Wein stehen besonders hoch im Kurs.

Frau nascht auf dem Sofa
© shutterstock

Wenn das die absolute Ausnahme bleibt, ist das auch kein Problem. Doch es kann sehr schnell passieren, dass man hier in ungesunde Gewohnheiten abrutscht. Dein Körper merkt sich, was ihm guttut und so verlangt er nach mehr. Das ist nicht nur bei Alkohol, sondern auch beim Essen tückisch.

In stressigen Zeiten mehr zu essen, ist allerdings nicht grundlegend eine schlechte Idee. Dein Körper muss jetzt bestmöglich unterstützt werden und da hilft, neben ausreichend Schlaf auch eine gute Versorgung mit allen Mikro- und Makronährstoffen.

Wer viel am Rotieren, Denken und Schwitzen ist, verbraucht auch mehr Energie. Deine Nervennahrung sollte dann aber weniger aus Süßigkeiten und Fast Food bestehen, sondern besser aus hochwertigen Eiweißen, komplexen Kohlenhydraten und gesunden Fetten. Wie gesunde Nervennahrung im Detail aussieht, erfährst du im Folgenden.

Vitamine

In stressigen Zeiten sind wir anfälliger für Infekte und Krankheiten. Stress geht immer auf das Immunsystem, auch psychisch sind wir verwundbarer. Umso wichtiger ist es, dass du dich dann mit ausreichend Vitaminen versorgst.

Besonders starke Supporter für deine Nerven sind die B-Vitamine, wozu Vitamin B1, B6 und B12 zählen. Natürlich spielt auch die Versorgung mit Vitamin C eine wichtige Rolle, besonders für deine Abwehrkräfte. Vitamin E ist ebenfalls gut für die Nerven.

Vitamine schützen uns vor sogenannten freien Radikalen und sorgen damit für ein besseres physisches und letztendlich auch psychisches Wohlbefinden. Deinen Vitaminhaushalt kannst du ganz einfach mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in Balance halten.

Wichtig ist, dass du viel Obst und Gemüse in deine Ernährung einbaust, genauso wie Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse. Gerade in Phasen, die sehr stressig sind, kommt eine gesunde Ernährung etwas zu kurz.

In diesem Fall kann dir unser DAILYVIT helfen. Unsere Vitaminkapseln enthalten 12 Vitamine, 7 Spurenelemente und 3 Mineralstoffe. Sie unterstützen dich neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei der Deckung deines Vitaminbedarfs.

Frau macht Yoga + DailyVit
© vitalbodyplus

Mineralstoffe

Neben den Vitaminen sind auch die Mineralstoffe eine wichtige Komponente, wenn es um starke Nerven geht. Magnesium, Calcium oder Kalium - Nervennahrung darf ruhig mineralstoffreich sein. Mineralstoffe unterstützen beispielsweise den normalen Energiestoffwechsel oder sind für den Flüssigkeitshaushalt im Körper mit verantwortlich.

Ein Mineralstoffmangel bleibt nicht ohne Konsequenzen, neben dem können Mineralstoffe auch stressreduzierend wirken. Vor allem Magnesium wird eine stressmindernde Wirkung zugeschrieben, wie und ob das wirklich funktioniert, ist aber wissenschaftlich noch nicht erwiesen.

Zusätzlich kannst du deinen Mineralstoffhaushalt auch mit unserem DailyVit optimieren. Die Zusammensetzung aus Magnesium, Zink und weiteren essenziellen Inhaltstoffen fördert dein allgemeines Wohlbefinden und stärkt auch dein Nervenkostüm.

Eiweiße

Bestimmt hast du schon einmal etwas vom sogenannten Glückshormon Serotonin gehört. Es handelt sich dabei um einen Neurotransmitter und Gewebshormon, welches im ZNS (Zentralnervensystem), im Darmnervensystem sowie im Herz-Kreislauf-System und Blut vorkommt.

Bei depressiven Menschen wird zum Beispiel ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und weiteren vermutet. Serotonin hebt deine Stimmung auf natürliche Weise an und nun kommen die Eiweiße ins Spiel.

Damit dein Körper das Gewebshormon überhaupt herstellen kann, benötigt er bestimmte Grundbausteine.

Dazu gehören:

  • Vitamin B12
  • Vitamin B6
  • Tryptophan (Aminosäure)

Aminosäuren sind vor allem in Eiweißen enthalten, aus diesem Grund solltest du stets genügend Proteine in deine Ernährung integrieren. Das gelingt dir, indem du folgende Lebensmittel verzehrst:

  • Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse ...)
  • Fisch
  • Fleisch
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse und Kerne
  • Sojaprodukte

Zur Unterstützung einer gesunden und eiweißreichen Ernährung empfehlen wir dir unser Premium Whey Protein in einem der 5 verschiedenen köstlichen Geschmacksrichtungen. Du rührst das Eiweißpulver einfach in Wasser oder Milch ein und kannst es als leckeren Shake genießen.

Premium Protein Whey von VitalBodyPLUS
©nomadsoul1

Achtung: Die oben erwähnte Aminosäure Tryptophan kann nur mithilfe von Kohlenhydraten, welche zu einer Insulinausschüttung führen, über das Blut ins Gehirn gelangen. Aus diesem Grund sind Kohlenhydrate ebenso wichtig und gehören auch mit zur Nervennahrung.

Acht spezielle Lebensmittel gegen Stress

Wie du dem bisherigen Teil des Artikels entnommen hast, ist eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Nährstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweißen und Kohlenhydraten die beste Nervennahrung.

Auch für deine allgemeine Gesundheit ist eine ausreichende Nährstoffversorgung äußerst wichtig. Nun möchten wir dir noch ein paar spezielle Lebensmittel vorstellen, auf die du zurückgreifen kannst, wenn du das Gefühl hast, etwas Nervennahrung zu brauchen.

Im Idealfall sind das immer Lebensmittel, die deinen Blutzucker nicht allzu sehr aus dem Gleichgewicht bringen. Die gute Nachricht ist, solche Lebensmittel gibt es und lecker sind sie auch.

Zartbitterschokolade

Dass Schokolade als Nervennahrung dient, ist wohl jedem bekannt. Allerdings greifen die meisten auf die Vollmilchvariante zurück und das ist nicht nur ungesünder, sondern hilft auch weniger bei Stress. Als Nervennahrung hilft nur Schokolade mit einem hohen Kakaogehalt, am besten sind 60 bis 80 Prozent.

Zartbitter Schokolade und Mousse
© tommyandone

Das schafft nicht nur ein besonders vollmundiges Geschmackserlebnis, sondern dann ist auch Tryptophan enthalten. Hierbei handelt es sich um die oben erwähnte Aminosäure, die an der Serotoninproduktion, dem Glückshormon, beteiligt ist. Bitterschokolade ist nicht nur geschmacklich intensiver, sondern enthält auch weniger Zucker, als Vollmilchschokolade.

Bananen

Bananen sind nicht nur lecker und süß, sondern enthalten ebenso Tryptophan, wie dunkle Schokolade. Wenn dir also in einer nervenaufreibenden Zeit mal der Sinn nach etwas Süßem steht, schnapp dir eine Banane - die optimale Nervennahrung, welche auch noch gesund ist.

Durch das enthaltene Tryptophan wird die Serotoninproduktion angeregt. Außerdem enthalten Bananen Mineralstoffe und Vitamin B6, was wichtig für die Sauerstoffversorgung deines Gehirns ist. So kannst du gleich auch noch etwas für deine Konzentrationsfähigkeit tun, trotz Stress.

Nüsse

Dass Nüsse die optimale Nervennahrung sind, ist bekannt. Das bekannte Studentenfutter besteht aus einem Nussmix und soll die akademischen Fähigkeiten der Studenten fördern. Aber im Ernst, Nüsse sind sehr gesund und enthalten wertvolles Kalium, welches einen normalen Blutdruck unterstützt.

Das ist besonders bei Stress wichtig, denn dann droht der Blutdruck bei vielen in die Höhe zu gehen. Falls du Nüsse als Nervennahrung nutzen möchtest, achte nur darauf, dass diese nicht gesalzen oder mit Öl geröstet sind, da die sonst schon kalorienreichen Nüsse mit noch mehr Kalorien zu Buche schlagen oder zu viel Salz enthalten.

Wichtig zu wissen ist aber, dass Nüsse von Natur aus gesunde Fette enthalten.

Haferflocken

Bei Haferflocken haben viele nur eine Menge Kohlenhydrate vor Augen. Das ist an sich auch nicht falsch, denn die gepressten Haferkörner sättigen gut und versorgen dich mit gesunden Kohlenhydraten. Doch sie können noch mehr, denn auch Haferflocken gehören aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, wie B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Zink zu den Lebensmitteln, die gegen Stress helfen können.

Haferflocken mit Beeren und Kokosnuss
© bhofack2

Vor allem für das Frühstück empfiehlt sich ein Müsli aus Haferflocken und anderen Körnern mit frischem Obst und Naturjoghurt oder Quark. Besonders lecker wird es, wenn du dir aus den Flocken ein schmackhaftes Porridge mit Bananen oder frischen Beeren zubereitest.

Eier

Eier sind nicht nur reich an Eiweiß, sondern auch an Vitaminen. Mit in die Gruppe reihen sich verschiedene B-Vitamine, vor allem Vitamin B-12 ein. Auch hier lässt sich wieder der Zusammenhang zu einer normalen Nervenfunktion herstellen.

Leider sind Frühstückseier oder auch mal ein hart gekochtes Ei für zwischendurch etwas aus der Mode gekommen. Doch dafür gibt es keinen Grund, im Gegenteil, ein bis zwei Eier in der Brotdose für die Arbeit sind die optimale Nervennahrung.

Fisch

Fettige Fischsorten, zum Beispiel Lachs oder Sardinen enthalten eine Menge sehr gesunder Omega-3-Fettsäuren. Vor allem in stressigen Zeiten ist es nicht falsch, hin und wieder Fisch zu essen, um eine normale Gehirn- und Nervenfunktion zu unterstützen. Auch auf den Blutdruck üben sie einen positiven Effekt aus.

Um deinen Haushalt an Omega-Fettsäuren in Balance zu halten, empfehlen wir dir unser OMEGA +. Eine Kapsel enthält 1000 mg Omega-3 und unterstützt dich bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Fischgericht zusammen mit OMEGA+

Avocado

Avocados sind voll mit gesunden Fetten, Vitamin B1 ist zum Beispiel auch in der Butterfrucht enthalten. Vitamin B1 nennt sich umgangssprachlich auch Nervenvitamin und so ist es nicht verwunderlich, dass die Avocado auch zur Nervennahrung gehört.

Spinat

Spinat ist gesund, auch für die Nerven. Das grüne Blattgemüse punktet mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Kalium-, Calcium- und Magnesium.

Damit du nicht alle Nährstoffe verkochst, ist es besser, den Spinat sanft zu dünsten oder ihn roh im Salat zu verzehren. Sehr lecker schmeckt er auch in einem Green-Smoothie, eine hervorragende Nervennahrung in flüssiger Form.

Fazit

Essen hilft gegen Stress, das ist uns wohl allen bekannt. Sehr viele Menschen sind Stressesser und daran ist erst mal auch nichts auszusetzen. Es kommt allerdings darauf an, welche Lebensmittel du dann zu dir nimmst.

Greifst du nur auf Schokolade, Chips und Fast Food zurück, hast du bald den nächsten Stress an der Backe. Mit den hier genannten Lebensmitteln, die gegen Stress helfen, kannst du aber nicht viel falsch machen.

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