Vitamine: So wichtig sind sie für dich!

Damit du dauerhaft gesund und fit bleibst, musst du verschiedene Nährstoffe aufnehmen. Neben den Makronährstoffen Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett kommt auch anderen Stoffen große Bedeutung. Besonders wichtig sind die Vitamine.

Das sind Vitamine

Vitamine sind sogenannte essentielle Nährstoffe, die dein Körper zwingend braucht. Für einen gesunden Lifestyle und funktionierenden Stoffwechsel musst du mit deiner Ernährung zahlreiche Vitamine aufnehmen. Es handelt sich um essentielle Stoffe, die dein Körper nicht selbst produzieren kann.

Seit 1912 ist die Existenz der Nährstoffe bekannt. Der polnische Wissenschaftler Casimir Funk hat auf die Bedeutung von Vitaminen hingewiesen. Mittlerweile sind 13 verschiedene Vitamine anerkannt, die für den Menschen lebensnotwendig ist. Das Wort stammt aus dem Lateinischen: "Vita" bedeutet Leben. Dies sagt alles über die Bedeutung für dich aus.

Was sind die Aufgaben?

Die wichtigen Nährstoffe übernehmen unterschiedliche Aufgaben im menschlichen Körper. Zwar liefern diese keine Energie. Dennoch bist du bei unzureichender Versorgung nicht leistungsfähig. Die verschiedenen Nährstoffe beteiligen sich am Energiestoffwechsel.

Zudem würde der Aufbau von Enzymen, Hormonen und Blutkörperchen nicht ohne die wichtigen Vitamine funktionieren. Damit du deine Nahrung effektiv verwertest, solltest du dich ausgewogen ernähren und eine vitaminreiche Kost wählen.

Frau isst gesunden, vitaminreichen Salat
© nomadsoul1

Hier kommen Vitamine vor

Vitamine gibt es nur in Obst? Falsch! Die verschiedenen Vitamine kommen in zahlreichen Lebensmitteln vor - diese können tierisch oder pflanzlich sein. Zudem bildet sich ein Vitamin sogar selbst im Körper. Nichtsdestotrotz hat das Vorurteil seine Berechtigung. Obst und Gemüse verfügen über hohe Anteile an Vitaminen. Eine Exklusivität auf diese Nährstoffe gibt es jedoch nicht. Im Gegenteil gibt es einzelne Vitamine wie B12, die fast ausschließlich in tierischen Produkten und Algen vorkommen.

Diese Vitamine braucht dein Körper

Mittlerweile sind 13 lebensnotwendige Vitamine bekannt, die du allesamt mit deiner Ernährung oder Supplements aufnehmen solltest. Eine grundsätzliche Unterteilung erfolgt in fett- und wasserlösliche Vitamine. Aufgrund seiner besonderen Wichtigkeit hat das Vitamin C ein Alleinstellungsmerkmal.

Vitamin C

Das Vitamin C ist von herausragender Bedeutung für das Immunsystem. Nicht umsonst heißt es, dass du mit einer ordentlichen Ladung Vitamin C Erkältungen und Krankheiten vorbeugen kannst. Zudem profitiert dein Bindegewebe von diesem Nährstoff. Eine straffere Haut ist die Folge. Zwar enthalten die meisten Vitamin-C-Quellen keinerlei Eisen. Dennoch unterstützt der Nährstoff bei der Absorption des wichtigen Mineralstoffs.

Wer beide Nährstoffe zusammen aufnimmt, profitiert doppelt, da dein Körper Eisen deutlich besser verwerten kann. Reich an den wichtigen Vitaminen sind frische Obstsorten. Zitrusfrüchte und Beeren verschaffen dir eine Ladung des Immunboosters.

Zusammenstellung Vitamin C reicher Lebensmittel
© furmanphoto

Wasserlösliche Vitamine

Das Vitamin C zählt genau genommen zu den wasserlöslichen Vitaminen. Darüber hinaus gehören die verschiedene B-Vitamine zu dieser Gruppe. Bei einer hohen Zufuhr scheidet der Körper die nicht benötigten Nährstoffe über die Nieren aus. Eine Überdosierung ist somit grundsätzlich nicht möglich.

Die meisten wasserlöslichen Vitamine sind hitzeempfindlich, sodass der frische Verzehr empfehlenswert ist. Für deinen Stoffwechsel und dein Nervensystem sind die bekannten B-Vitamine besonders wichtig. Im Einzelnen werden ihnen die folgenden Funktionen zugeschrieben:

  • B1: Das Vitamin B1 unterstützt den menschlichen Kohlenhydratstoffwechsel.
  • B2: Das Vitamin B2 unterstützt den Stoffwechsel.
  • B3: Das Vitamin B3 unterstützt die Bildung von Fettsäuren.
  • B5: Das Vitamin B5 unterstützt die Bildung von Enzymen.
  • B6: Das Vitamin B6 ist mitverantwortlich für die Umwandlung von Eiweiß im Körper.
  • B7: Das Vitamin B7 (Biotin) stärkt Haut, Nägel und Haare.
  • B9: Das Vitamin B9 (Folsäure) fördert die Teilung der Zellen im Körper.
  • B12: Das Vitamin B12 ist relevant für Blutbildung im Körper. In der veganen Ernährung handelt es sich um einen kritischen Nährstoff, den du supplementieren solltest.

Fettlösliche Vitamine

Die andere Gruppe sind die fettlöslichen Vitamine. Zu diesen gehören die Vitamine A, D, E und K. Die Aufnahme erfolgt über den menschlichen Darm. Als hitzebeständige Vitamine ist es kein großes Problem, wenn du die Lebensmittel kochst und in der Küche zubereitest.

Für eine optimale Aufnahme der verschiedenen Vitamine eignet sich die Zugabe von Fett in Form eines hochwertigen Öls. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe und nimmst zugleich hochwertige Omega-3 Fettsäuren zu dir. Im Folgenden bekommst du einen Überblick über die fettlöslichen Vitamine und was diese so alles können.

Omega-3 reiches Lachs, Avocado, Nüsse und Öl
© furmanphoto
  • Vitamin A: Das Vitamin A ist besonders wichtig für die Augen. Dein Körper bildet das Vitamin aus sekundären Pflanzenstoffen. Bei zu wenig Vitamin A in deiner Ernährung leiden deine Augen. Zu viel Vitamin A kann Übelkeit und Kopfschmerzen verursachen.
  • Vitamin D: Das Vitamin D ist für die Gesundheit deiner Knochen verantwortlich. Dabei kommt dem Vitamin D eine besondere Rolle zu. Es handelt sich nämlich um das einzige Vitamin, das der Körper selbst bilden kann. Vorausgenommen es gibt ausreichend direkte Sonnenstrahlen für deinen Körper. Folglich hat ein erheblicher Teil der deutschen Bevölkerung im Winter einen Vitamin D-Mangel. Dieser wirkt sich negativ auf die Festigkeit der Knochen aus.
  • Vitamin E: Das Vitamin E leistet einen erheblichen Beitrag zum Zellschutz. Dieses Vitamin findest du in Ölen und Nüssen. Bei zu wenig Vitamin E in deiner Ernährung leiden deine Verdauungsprozesse.
  • Vitamin K: Das Vitamin K ist für die Blutgerinnung im menschlichen Körper verantwortlich. Bei einem Mangel sind Gerinnungsstörungen wahrscheinlich. Du solltest somit genug grünes Blattgemüse essen.

Erhöhter Vitaminbedarf

Für viele Menschen ist es bereits schwer, den normalen Bedarf an Vitaminen zu decken. Doch was tun, wenn dein Vitaminbedarf erhöht ist? Schließlich gibt es besondere Gewohnheiten bei der Ernährung, Verhaltensweisen oder Lebenssituationen, in denen dein Körper mehr Vitamine verlangt.

Raucher: Raucher haben häufig zu wenig Vitamin C und Folsäure. Der Bedarf an Vitaminen steigt bei Rauchern, da die Vitamine bei der Reinigung und Entgiftung des Körpers helfen.

Stress: Bei emotionaler Beanspruchung steigt dein Vitaminbedarf. Um Stress abzubauen, solltest du deinen Körper immer mit allen Nährstoffen versorgen.

Diät: In einer hypokalorischen Diät ist es häufig schwer, eine ausgewogene Ernährung zusammenzustellen, die dich mit allen Nährstoffen versorgt. Vorzugsweise setzt du auf Supplements, um deinen Körper leistungsfähiger zu machen.

Teenies & Schwangere: Bestimmte Personengruppen brauchen mehr Vitamine. Teenager befinden sich im Wachstum, sodass der Nährstoffbedarf im Allgemeinen steigt. Da machen die Vitamine keine Ausnahme. Bei Schwangeren sind es oftmals die Vitamine A, B1, B2, B6 und Folsäure, die nicht in ausreichender Menge in der Ernährung vorkommen. Der Vitaminbedarf steigt in der Schwangerschaft um mehr als 30 %:

Schwangere Frau isst ein Sandwich mit Vitaminen.
© vadymvdrobot

Ältere Menschen: Mit steigendem Alter steigt zwar nicht der Vitaminbedarf. Allerdings nehmen viele Senioren weniger Kalorien zu sich oder nehmen Medikamente ein, die die Vitaminaufnahme hemmen.

Vitaminmangel: was sind die Symptome?

Die Anzeichen für einen Vitaminmangel sind vielfältig. Je nach Vitamin können unterschiedliche Störungen deines Körpers auftreten. Zahnfleischbluten, Nachtblindheit, Müdigkeit, brüchige Nägel oder trockene Haut sind nur einige Symptome, die einen Vitaminmangel begleiten können. Bei einem schweren Mangel sind sogar Knochenbrüche möglich.

DailyVit: gezielt dem Vitaminmangel vorbeugen

Mit dem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel DailyVit setzt du auf eine Vitaminbombe im Alltag. Dabei handelt es sich nicht lediglich um ein Multivitaminprodukt. Vielmehr profitiert dein Körper von zahlreichen Wirkstoffen - 22 Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe sorgen dafür, dass dein Körper einwandfrei funktioniert und zu Höchstleistungen imstande ist.

Frau macht Yoga + DailyVit
© prostock-studio

Vitaminmangel: wie stelle ich ihn fest?

Eine sichere Überprüfung deiner Versorgung mit Vitaminen ist nur mit einem Arzt möglich. Bei einem Bluttest kann dieser prüfen, ob alle erforderlichen Vitamine in ausreichendem Maße in deinem Körper vorkommen. Letztendlich solltest du dich immer fragen, ob deine Ernährung ausgewogen ist. Wenn du die von der WHO empfohlenen 10 Einheiten Obst und Gemüse am Tag zu dir nimmst, stehen die Chancen gut, dass du deinen Vitaminbedarf deckst.

Vitamine schonend zubereiten

Damit du die Vitamine in den Lebensmitteln erhältst, ist eine schonende Zubereitung empfehlenswert. Frisches Obst, Gemüse und Kräuter solltest du kühl und dunkel aufbewahren. Grundsätzlich empfiehlt sich ein schneller Verzehr nach der Ernte. Eine schonende Zubereitung mit moderaten Temperaturen ist bei nahezu allen Lebensmitteln empfehlenswert.

Fazit: darum sind Vitamine so wichtig

  • Vitamine übernehmen im Körper zahlreiche Funktionen. Insgesamt gibt es 13 lebensnotwendige Vitamine.
  • Eine grundsätzliche Unterteilung erfolgt in fett- und wasserlösliche Vitamine. Häufig nimmt das Vitamin C eine Sonderstellung ein.
  • Vitamin D ist das einzige Vitamin, das sich bei ausreichender Sonneneinstrahlung selbst im Körper bildet.
  • Die Symptome bei einem Vitaminmangel sind vielfältig und reichen von Müdigkeit bis hin zu Knochenbrüchen.
  • Bestimmte Personen haben einen gesteigerten Vitaminbedarf: dies sind bspw. Raucher, Senioren, Schwangere oder Teenager.

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