Vitamin K: Bedarfsdeckung, Wirkung und Mangel

Vitamin K tritt neben den zahlreichen anderen Vitaminen eher in den Hintergrund. Doch dafür gibt es keinen Grund. Vitamin K ist nicht weniger wichtig für den Organismus. Alles Wichtige über die Wirkung von Vitamin K erfährst du hier.

Was ist Vitamin K?

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, bei dem es sich eigentlich um eine Gruppe von Vitaminen handelt, und zwar Vitamin K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon).

Vitamin K1 ist sehr häufig in Grünpflanzen zu finden, während Vitamin K2 von Bakterien produziert wird, die sich auch im menschlichen Darm finden lassen. Vitamin K3 (Menadion), welches einst synthetisch hergestellt wurde, wird heute nicht mehr eingesetzt. Man hat herausgefunden, dass es in höheren Dosen sogar giftig sein kann.

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das heißt, es kann sich nur in Fett und nicht, wie andere Vitamine in Wasser auflösen. Deshalb ist es nie sinnvoll, komplett auf Fett zu verzichten, auch wenn man abnehmen möchte.

Vitamin K2 und Vitamin D

Immer wieder hört man, dass Vitamin K2 und Vitamin D im Zusammenhang stehen. Das liegt nicht nur daran, dass beide fettlösliche Vitamine sind. Sie tragen zum Beispiel beide zum Erhalt der gesunden Knochen bei.

Mann trainiert mit Kurzhantel
© prostuck-studio

Außerdem treten beide Vitamine auch als Gegenspieler auf: Während Vitamin D die körperliche Verarbeitung von Calcium unterstützt, trägt Vitamin K2 dazu bei, dass Calcium im
Körper abgebaut
wird.

So ist es also wichtig, dass du sowohl Vitamin D, als auch Vitamin K2 aufnimmst. Dann nimmst du lebenswichtiges Calcium auf, dein Körper sorgt aber auch dafür, dass überschüssiges Calcium abgebaut wird.

Die Wirkung von Vitamin K

Vitamin K erfüllt einige wichtige Aufgaben im Körper:

  • Beteiligung bei der Bildung von Gerinnungsfaktoren
  • Beitrag zur normalen Blutgerinnung
  • Sorgen für den normalen Erhalt der Knochen
Frau klebt Pflaster um den Finger
© prostock-studio

Vitamin K wird im Darm absorbiert und dann über das Blut zur Leber transportiert.

Der Tagesbedarf an Vitamin K

Einen genauen Tagesbedarf für alle Menschen gibt es bei Vitamin K nicht. Dieser ist individuell verschieden und richtet sich unter anderem nach dem Geschlecht.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Männer eine Tagesmenge von 70μg. Frauen sollten 60 μg aufnehmen. Diese Werte für Vitamin K gelten für Frauen und Männer ab dem 15. Lebensjahr.

Doch nicht nur das Geschlecht ist zu berücksichtigen. Auch die individuellen Lebensumstände können deinen Tagesbedarf beeinflussen. Das ist aber bei den anderen Vitaminen und Nährstoffen auch nicht anders. Es ist in jedem Fall immer empfehlenswert, auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten.

Vitamin K-Mangel

Die gute Nachricht zuerst: Wenn du dich ausgewogen und gesund ernährst, ist ein Vitamin K-Mangel eher unwahrscheinlich. Das heißt aber auch, dass du dich an die allgemeinen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) halten musst.

Diese sieht unter anderem vor, dass du täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen solltest. Leider schaffen das die Wenigsten, viele sind froh, wenn sie zwei bis drei Portionen verzehren. Doch deinen Vitamin K Bedarf kannst du recht einfach decken, zum Beispiel, indem du 100 Gramm Brokkoli isst.

Brokkoli
© tycoon101

Auch in anderen Lebensmitteln ist ausreichend Vitamin K enthalten, sodass du deinen Bedarf gut decken kannst. Das gilt vor allem für grünes Blattgemüse, zum Beispiel:

  • Spinat
  • Mangold,
  • Grünkohl
  • Feldsalat

Diese Gemüsesorten sind hervorragende Lieferanten von Vitamin K und sollten unbedingt auf dem Speiseplan stehen. Doch auch andere Lebensmittel enthalten Vitamin K. Dazu gehören:

  • Blumenkohl
  • Rosenkohl,
  • Portulak,
  • Petersilie
  • Schnittlauch.
Grüne Salate
© natashabreen

Diese Symptome deuten auf einen Vitamin K-Mangel hin

Für einen Vitamin K-Mangel gibt es verschiedene Indizien, die darauf hindeuten können, aber nicht müssen. Erste Anzeichen sind meist Konzentrationsschwierigkeiten, Probleme mit dem Antrieb und Leistungsabfall. Später kommt die erhöhte Anfälligkeit für Blutergüsse dazu.

Selbst bei kleinsten äußeren Einwirkungen entsteht ein Bluterguss. Auch vermehrtes Nasenbluten oder Zahnfleischbluten können auf einen Vitamin K-Mangel hindeuten. Letzteres tritt zum Beispiel beim Zähneputzen oder beim Biss in einen Apfel auf.

Die Ursachen für einen Vitamin K-Mangel

Es gibt verschiedene Ursachen für einen niedrigen Vitamin K Spiegel im Blut. Das sind zum Beispiel verschiedene Erkrankungen, wie:

  • Darmerkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Glutenunverträglichkeit (Zöliakie)
  • Störungen des Fettstoffwechsels
  • Calciummangel.

Zu den Ursachen gehören auch die Behandlung mit Antibiotika und die dauerhafte Einnahme von verschiedenen Medikamenten. Hast du den Verdacht, unter einem Mangel an Vitamin K zu leiden, solltest du unbedingt deinen Hausarzt konsultieren. Dieser kann dir nach einer Blutentnahme genaue Auskunft geben.

Supplementierung von Vitamin K

In der Regel benötigst du kein Vitamin K Supplement, da ein Mangel allein über die Ernährung eher selten auftritt. Achtest du auf eine gesunde Mischkost, bist du eigentlich ausreichend mit Vitamin K versorgt.

Dennoch ist man auch dadurch nicht zu 100 Prozent davor bewahrt. Wie schon beschrieben, stehen auch bestimme Erkrankungen im Zusammenhang mit einem Mangel.

Trotz dessen sollte niemand einfach auf Verdacht Vitamin K einnehmen und immer vorher mit dem Arzt Rücksprache halten. MSM-PRO von VitalyBodyPLUS versorgt dich nicht nur mit Vitamin K, sondern verfügt über einen einzigartigen Wirkstoffkomplex, der zudem noch aus Glucosaminsulfat, Calcium sowie Vitamin C und D besteht. Damit kannst du gezielt deinem Mangel vorbeugen und ein gesundes und aktives Leben führen.

Mann hat Schmerzen am Knie + Produktbild MSM-PRO
© vitalbodyplus

Was passiert bei einem Vitamin K Überschuss?

Wenn ein Erwachsener zu viel Vitamin K aufnimmt oder sich gar damit vergiftet, ist das in der Regel ungefährlich und verläuft ohne Beschwerden. Das gilt aber nur für Erwachsene, vor allem bei Säuglingen sieht das anders aus. Diese lagern bei einem Überschuss an Vitamin K Bilirubin ein.

Dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt, was beim Abbau des roten Farbstoffs Hämoglobin anfällt. Dabei kann zu viel an Bilirubin bei Neugeborenen zu einer Gelbfärbung der Schleimhäute und Haut führen. Das wird dir sicher bekannt sein, denn dann erhalten die Neugeborenen eine Lichttherapie und eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr.

Im Prinzip ist die Gelbfärbung der Haut auch erst mal nicht gefährlich. Steigt allerdings der Bilirubin-Spiegel sehr hoch und schnell an, kann
das Abfallprodukt den Säugling schwer schädigen. In diesem Fall müsste das Blut des Säuglings über eine Transfusion ausgetauscht werden.

Fazit

Vitamin K ist ein wichtiges Vitamin, was immer noch zu wenig Beachtung findet. Das liegt vielleicht auch daran, dass einem Vitamin K-Mangel mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gut vorzubeugen ist. Dennoch gibt es verschiedene Lebenssituationen und Erkrankungen, die einen Mangel hervorrufen können.

Hast du den Verdacht, von einem Mangel betroffen zu sein, solltest du erst mal deinen Arzt konsultieren. Dieser wird ihn bestätigen oder ausschließen und dich zu einer
eventuellen Supplementierung beraten. Auf jeden Fall ist dann etwas zu unternehmen, das wird schnell klar, wenn man sich die Wirkung von Vitamin K ansieht.

Setzte dir in jedem Fall das Ziel, dich stets gesund und ausgewogen zu ernähren. Das tut deiner allgemeinen Gesundheit gut und beugt auch anderen Mängeln vor.

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