Gesunde und schöne Haare: Diese 10 Lebensmittel wirken unterstützend - VitalBodyPLUS.de

Ernährung und Haare: welche Nährstoffe belegt sind und welche schaden können

Milch: Wie gesund sie wirklich ist — Nährwerte, Studien, Mythen Du liest Ernährung und Haare: welche Nährstoffe belegt sind und welche schaden können 26 Minuten Weiter Dehnen vor oder nach dem Sport: was die Studien zeigen

Ernährung wirkt auf die Haare vor allem dann, wenn tatsächlich etwas fehlt. In der EU sind genau vier Aussagen zu Haaren zugelassen – für Biotin, Zink, Selen und Kupfer, und alle vier lauten sinngemäß „trägt zur Erhaltung normaler Haare bei". Eine zugelassene Aussage zu Haarwachstum oder gegen Haarausfall gibt es nicht. Zu viel kann dagegen schaden: Für Selen leitet die europäische Behörde ihren Höchstwert ausgerechnet aus Haarausfall ab.

Dieser Beitrag sortiert, was bei Haaren wirklich belegt ist, was nur behauptet wird und warum Haarausfall nach einer Diät oft erst kommt, wenn die Diät längst vorbei ist.

Der Ausgangspunkt ist unbequem: Wer sich normal ernährt und keinen Mangel hat, bekommt von zusätzlichen Nährstoffen kein volleres Haar. Das ist keine Meinung, sondern der Stand der Übersichtsarbeiten. Interessant wird es genau dort, wo eben doch etwas fehlt – oder wo jemand zu viel nimmt.

Teller mit gebratenem Lachsfilet, grünen Linsen, Spinat und Kürbiskernen auf einem Holztisch

Was in der EU zu Haaren gesagt werden darf

Im EU-Register für gesundheitsbezogene Angaben stehen genau vier zugelassene Aussagen mit Haarbezug. Drei davon lauten „trägt zur Erhaltung normaler Haare bei" – für Biotin, Zink und Selen. Die vierte gilt Kupfer und lautet „trägt zu einer normalen Haarpigmentierung bei". Das ist die vollständige Liste.

Diese vier Sätze sind kein Marketingtext, sondern amtlicher Wortlaut aus der Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Wer sie verwenden möchte, muss außerdem eine Bedingung erfüllen: Das Produkt muss eine „Quelle" des jeweiligen Nährstoffs sein, also mindestens 15 Prozent des Nährstoffbezugswerts je 100 Gramm oder je Portion enthalten.

Zwei Dinge fallen daran auf. Erstens das Wort Erhaltung. Es ist die inhaltliche Obergrenze dessen, was in der EU über Nährstoffe und Haare gesagt werden darf. Zweitens, wer nicht auf der Liste steht: Vitamin C, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren haben zu Haaren nicht einmal einen Eintrag im Register – weder einen zugelassenen noch einen abgelehnten.

Welche Nährstoffe für Haare, Haut und Nägel gemeinsam eine Rolle spielen, wie viel davon in welchem Lebensmittel steckt und wie die Mengen einzuordnen sind, steht ausführlich auf unserer Übersicht zu Haaren, Haut und Nägeln. Hier geht es um etwas anderes: um die Frage, wann Ernährung bei den Haaren überhaupt der richtige Hebel ist.

Der Satz, an dem sich Werbeversprechen prüfen lassen

  • Es gibt in der gesamten EU keine einzige zugelassene Angabe, die Haarwachstum, mehr Haardichte oder eine Wirkung gegen Haarausfall behauptet.
  • Wer so etwas verspricht, bewegt sich außerhalb des Zugelassenen – unabhängig davon, wie überzeugend die Verpackung aussieht.
  • „Trägt zur Erhaltung normaler Haare bei" ist deshalb keine schwache Formulierung, sondern die stärkste, die erlaubt ist.

Die Liste der abgelehnten Angaben

Für zahlreiche Stoffe, die in Haarprodukten beworben werden, wurde eine Haar-Angabe beantragt und von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit abgelehnt. Darunter sind Kieselsäure, MSM, Kollagen, Bierhefe, Hirse-Extrakt und schwefelhaltige Aminosäuren.

Das ist der Teil, den kaum jemand nachschlägt, obwohl er öffentlich einsehbar ist. Die Tabelle zeigt eine Auswahl – jeweils sinngemäß der beantragte Wortlaut und die Nummer der wissenschaftlichen Stellungnahme.

Auswahl abgelehnter Angaben mit Haarbezug aus dem EU-Register für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben. Die Nummern verweisen auf die jeweilige EFSA-Stellungnahme.
Stoff Beantragt wurde sinngemäß Stellungnahme
Kieselsäure / Silicium Beitrag zur normalen Bildung von Haaren und Nägeln, mehr Haardicke, mehr Haarvolumen EFSA Journal 2011;9(6):2259
MSM Erhaltung normaler Keratinwerte in Haar, Haut und Nägeln 2010;8(10):1746
Kollagen / Gelatine Förderung der Keratinbildung, kräftigeres und dickeres Haar 2011;9(6):2228
Bierhefe Verbessert Zustand von Haut, Haaren und Nägeln 2011;9(6):2228
Hirse-Extrakt (mit L-Cystin und Pantothensäure) Unterstützt gesundes Haarwachstum von innen 2011;9(6):2244
L-Cystin, L-Cystein, Methionin Beitrag zu normalem Haarwachstum, stoppt Haarausfall 2010;8(10):1795
Vitamin A und Vitamin E Notwendig für gesunde Zähne, Knochen, Haare, Haut und Nägel 2009;7(9):1221 · 2010;8(10):1816
Eisen Gegen übermäßigen Haarausfall bei Frauen vor den Wechseljahren EFSA Journal 2602 (Antrag Q-2012-00059)
Spermidin Verlängert die Wachstumsphase des Haarzyklus EFSA Journal 2466 (Antrag Q-2011-00896)

Bemerkenswert ist der Fall Kieselsäure. Sie ist im deutschsprachigen Raum das Standardargument für Haarprodukte, und im Register stehen dazu 25 Einträge – alle nicht zugelassen. Was dahintersteckt und warum sie sich trotzdem so hartnäckig hält, haben wir gesondert aufgeschrieben: Kieselsäure für Haut und Haare.

Wichtig für die Einordnung: Eine abgelehnte Angabe bedeutet nicht, dass ein Stoff schädlich ist oder dass er in Zukunft nie eine Wirkung zeigen wird. Sie bedeutet, dass der eingereichte Nachweis eines Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs nicht ausgereicht hat. Für eine Kaufentscheidung ist das trotzdem die relevanteste verfügbare Information.

Mangel oder kein Mangel: die eigentliche Weiche

Nährstoffe helfen den Haaren dort, wo sie fehlen. Das große Übersichtsreview zu Vitaminen und Mineralstoffen bei Haarausfall empfiehlt eine Einnahme nur bei nachgewiesenem Mangel – und zwar für Eisen und Vitamin D. Für Biotin und Vitamin E rät es ausdrücklich ab, für Zink, Folat und Vitamin B12 fehlt die Datengrundlage.

Diese Unterscheidung ist der wichtigste Gedanke des ganzen Themas, und sie fehlt in fast allen Ratgeberlisten. Dort wird jedes Lebensmittel so präsentiert, als wirke es bei jedem. Tatsächlich beschreiben die Studien fast durchgehend Mangelsituationen.

Ein Nährstoff verhält sich in dieser Hinsicht wie ein fehlendes Bauteil: Solange es fehlt, steht die Produktion. Ist es vorhanden, bringt ein zweites, drittes und viertes Exemplar davon nichts. Deshalb ist die sinnvolle Frage nicht „welches Vitamin hilft gegen Haarausfall", sondern „fehlt mir überhaupt etwas".

Einordnung nach Almohanna et al., Dermatology and Therapy 2019 – ein Übersichtsartikel über 125 eingeschlossene Arbeiten. AGA steht für erblich bedingten Haarausfall, TE für telogenes Effluvium.
Nährstoff Was das Review sagt Einordnung
Eisen Eisenmangel ist bei Frauen mit Haarausfall häufig; die meisten Autoren substituieren bei niedrigem Ferritin B nur bei Mangel
Vitamin D Die meisten Autoren substituieren bei Haarausfall und nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel B nur bei Mangel
Zink Daten zu TE und AGA sind uneinheitlich; ein Zink-Screening wird nicht empfohlen C unklar
Biotin Biotinmangel verursacht Haarausfall, aber es gibt keine belastbaren Daten, dass eine Einnahme das Haarwachstum fördert C nicht empfohlen
Vitamin E Keine Daten, die eine Rolle bei AGA oder TE stützen C nicht empfohlen
Folat und Vitamin B12 Zu wenig Untersuchungen für eine Empfehlung zu Screening oder Einnahme C unklar
Vitamin A Ein Zuviel verursacht Haarausfall A Risiko bei Überdosierung
Selen Selentoxizität kann Haarausfall verursachen A Risiko bei Überdosierung

Biotin: der meistverkaufte Wirkstoff ohne Beleg

Es gibt keine Studie, die einen Nutzen von Biotin bei Menschen ohne Biotinmangel zeigt. Eine systematische Durchsicht fand 18 dokumentierte Fälle, in denen Biotin bei Haar- oder Nagelproblemen half – und in allen 18 lag eine zugrunde liegende Erkrankung oder ein Mangel vor. Bei zehn davon war es eine angeborene Störung des Biotinstoffwechsels.

Biotin ist der Inbegriff des Haarvitamins. Genau deshalb lohnt der genaue Blick, denn hier klaffen Verkaufszahlen und Datenlage besonders weit auseinander.

Der zweite Punkt ist praktisch noch wichtiger und in deutschsprachigen Ratgebern fast nie zu finden: Hochdosiertes Biotin verfälscht Laborwerte. Viele Immunoassays arbeiten mit Biotin als Bindungsvermittler. Ist zu viel davon im Blut, fallen die Ergebnisse falsch hoch oder falsch niedrig aus – je nach Testaufbau.

Was das konkret bedeutet.Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA veröffentlichte dazu 2017 eine Sicherheitsmitteilung und bekräftigte sie 2019. Anlass war unter anderem ein Todesfall: Ein falsch niedriger Troponin-Wert führte dazu, dass ein Herzinfarkt nicht erkannt wurde. Die Fachgesellschaft für Labormedizin nennt als Schwelle etwa 5 Milligramm Biotin am Tag; bis 1 Milligramm, wie in üblichen Multivitaminpräparaten, sind keine Störungen berichtet. Am häufigsten betroffen sind Schilddrüsenwerte, außerdem Troponin, Parathormon, Geschlechtshormone und einige Tumormarker.

Viele Präparate für Haare, Haut und Nägel liegen bei 5 bis 10 Milligramm. Wer so etwas einnimmt und zur Blutabnahme geht, sollte das ansprechen – empfohlen wird ein Abstand von mindestens acht Stunden, bei manchen Tests deutlich mehr.

Zum Vergleich die Größenordnung: Der Nährstoffbezugswert für Biotin liegt bei 50 Mikrogramm am Tag. 5 Milligramm sind das Hundertfache davon. Ein Biotinmangel bei gemischter Kost ist im Übrigen so selten, dass er in der Fachliteratur praktisch nicht beschrieben wird.

Paranüsse in einer kleinen Keramikschale auf hellem Holz, einige Nüsse liegen daneben

Wenn zu viel selbst der Auslöser ist

Bei Selen und Vitamin A ist die Überdosierung ein eigenständiger Grund für Haarausfall. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat ihren Selen-Höchstwert von 255 Mikrogramm am Tag genau daraus abgeleitet: Haarausfall war der maßgebliche Endpunkt.

Das ist der Punkt, an dem das Thema kippt – und der Punkt, den keine der reichweitenstarken Ratgeberseiten behandelt. Selen wird dort durchgehend als gut für die Haare beworben. Beides stimmt gleichzeitig, und der Unterschied liegt allein in der Menge.

Selen

Grundlage der EFSA-Bewertung von 2023 ist eine große randomisierte Studie zur Krebsprävention mit rund 8.700 Männern je Gruppe über im Mittel 5,5 Jahre. Wer zusätzlich 200 Mikrogramm Selen am Tag erhielt, entwickelte signifikant häufiger Haarausfall und leichte Hautentzündungen als die Placebogruppe. Daraus leitet die Behörde eine niedrigste Dosis mit beobachtetem Effekt von 330 Mikrogramm ab und mit einem Sicherheitsfaktor den Höchstwert von 255 Mikrogramm am Tag. Die amerikanische Referenz liegt bei 400 Mikrogramm.

Der empfohlene Tagesbedarf liegt bei 55 bis 70 Mikrogramm. Zwischen Bedarf und Höchstwert ist also reichlich Platz – mit einer Ausnahme, und die ist beliebt.

Paranüsse: die unterschätzte Rechnung

  • Der Selengehalt von Paranüssen schwankt je nach Anbaugebiet zwischen 5 und 72 Mikrogramm je Gramm Trockenmasse. Das sind laut EFSA bis zu 400 Mikrogramm in einer einzigen Nuss.
  • Eine Portion von fünf bis sechs Paranüssen kann deshalb zwischen 100 und 2.000 Mikrogramm Selen liefern. Der Höchstwert liegt bei 255.
  • Die Schwankung ist so groß, dass sie sogar innerhalb einer Packung auftritt. Man kann es der Nuss nicht ansehen.
  • Die EFSA nennt regelmäßige Paranuss-Esser ausdrücklich als eine von nur zwei Gruppen, die den Höchstwert überschreiten können – die andere sind Nutzer hochdosierter Präparate.

Die ersten Anzeichen einer Selenüberladung sind übrigens ungewöhnlich konkret: ein knoblauchartiger Atemgeruch und ein metallischer Geschmack im Mund. Die häufigsten klinischen Zeichen sind Haarausfall und brüchige Nägel.

Vitamin A

Der Höchstwert für Vitamin A liegt bei 3.000 Mikrogramm Retinoläquivalent am Tag, das entspricht 10.000 Internationalen Einheiten. Entscheidend ist: Dieser Wert gilt nur für vorgeformtes Retinol aus Präparaten, Leber und Milchprodukten – nicht für Beta-Carotin aus Gemüse.

Für Beta-Carotin aus der normalen Ernährung wurde weder von der EFSA noch in den USA ein Höchstwert festgelegt. Die EFSA formuliert es 2024 so, dass es keinen Hinweis darauf gebe, dass die Beta-Carotin-Aufnahme aus der üblichen Ernährung mit gesundheitlichen Nachteilen verbunden sei.

Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis lösen also keinen Haarausfall aus. Das Risiko liegt bei Retinol-Präparaten, bei sehr häufigem Leberverzehr und bei Vitamin-A-verwandten Medikamenten. Eine Einschränkung nennt die EFSA für Beta-Carotin trotzdem: Raucherinnen und Raucher sollten Präparate damit meiden.

Ehrlich bleiben bei der Dosis.Dass ein Vitamin-A-Überschuss Haarausfall auslösen kann, ist klinisch etabliert. Eine belegte Schwellendosis in Mikrogramm pro Tag, ab der es passiert, gibt es in der Literatur allerdings nicht. Der Höchstwert von 3.000 Mikrogramm wurde nicht aus Haarausfall abgeleitet, sondern aus dem Risiko für das ungeborene Kind. Wer eine konkrete Zahl für Haarausfall liest, sollte fragen, woher sie stammt.

Zwischen Mangel und Überdosierung: die Versorgung

Zwischen „mir fehlt nichts" und „ich nehme zu viel" liegt der Bereich, um den es im Alltag tatsächlich geht. Die offiziellen Referenzwerte beschreiben dabei nicht das Optimum, sondern die Menge, ab der bei den meisten Menschen kein Mangel entsteht. Das ist ein wichtiger Unterschied – und einer, den wir in unserer Beratungspraxis anders bewerten als die reine Mindestmengenlogik.

Zwei Dinge lassen sich dazu belegen, ein drittes ist unsere Position. Wir trennen das hier bewusst.

Erstens, und das ist reine Rechnung: Wer weniger isst, nimmt bei gleicher Lebensmittelauswahl auch weniger Nährstoffe auf. In einer Diätphase sinkt die Energiezufuhr deutlich – die Nährstoffdichte muss also steigen, sonst sinkt die Versorgung mit. Genau hier liegt der praktische Unterschied zwischen einer durchdachten Ernährungsumstellung und einer Nulldiät. Und genau deshalb tauchen Fragen zu Haaren, Haut und Nägeln bei uns typischerweise nach einer Diät auf, nicht davor.

Zweitens, und das steht in den Regelwerken selbst: Die Schwelle, ab der ein Produkt mit „trägt zur Erhaltung normaler Haare bei" beworben werden darf, liegt bei 15 Prozent des Nährstoffbezugswerts. Fünfzehn Prozent. Wer aus dieser Zahl ableitet, damit sei eine gute Versorgung beschrieben, hat das Regelwerk missverstanden – sie beschreibt die Untergrenze für eine Werbeaussage, nicht einen Zielwert.

Drittens, und das ist unsere Einschätzung, keine Studienaussage: Wir halten die deutschen Referenzwerte für konservativ angesetzt. Sie sind darauf ausgelegt, in der Allgemeinbevölkerung Mangelerscheinungen zu vermeiden – nicht darauf, die Menge zu beschreiben, bei der ein Nährstoff seine beste Wirkung entfaltet. Dass diese Frage offen ist, zeigt sich schon daran, dass internationale Fachgesellschaften in etlichen Punkten höher liegen als die DGE. Beim Eiweiß etwa nennt die DGE 0,8 Gramm je Kilogramm Körpergewicht, die europäische Fachgesellschaft für klinische Ernährung ESPEN für ältere Menschen 1,0 bis 1,2 Gramm. Wer sich an der Untergrenze bewegt, hat keinen Puffer.

Die vier Nährstoffe mit zugelassener Haar-Angabe, jeweils die Mindestmenge für die Werbeaussage und der Gehalt in unserem DailyVit je Tagesportion von zwei Kapseln.
Nährstoff Nährstoffbezugswert 15 % davon DailyVit je Tag
Zink 10 mg 1,5 mg 10 mg (100 %)
Selen 55 µg 8,25 µg 50 µg (91 %)
Biotin 50 µg 7,5 µg 100 µg (200 %)
Kupfer 1 mg 0,15 mg 0,30 mg (30 %)

Alle vier liegen deutlich über der Schwelle, und alle vier bleiben weit unter den Höchstwerten aus dem Abschnitt davor – Selen mit 50 Mikrogramm bei einem Grenzwert von 255, Zink mit 10 Milligramm bei 25. Das ist der Bereich, den wir für sinnvoll halten: verlässlich über der Mindestmenge, nicht in der Nähe der Obergrenze.

Wenn du die Versorgung nicht dem Zufall überlassen willst.

Unser Nährstoffpaket bündelt vier Produkte: DailyVit mit Vitaminen und Mineralstoffen, Grape+C mit Traubenkernextrakt und Vitamin C, MSM-Pro und Omega+ mit EPA und DHA. Für die Haare tragen davon vier Nährstoffe aus dem DailyVit: Zink, Selen und Biotin tragen zur Erhaltung normaler Haare bei, Kupfer trägt zu einer normalen Haarpigmentierung bei. Vitamin C aus dem Grape+C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.

Nährstoffpaket ansehen

Was das Paket nicht ist: eine Behandlung von Haarausfall. Wenn Haare ausgehen, gehört die Ursache geklärt – die häufigsten haben mit der Ernährung nichts zu tun, dazu weiter unten mehr. Was es leisten kann, ist die Versorgung mit den Nährstoffen sicherzustellen, für die ein Zusammenhang mit dem Haar überhaupt anerkannt ist. Das ist weniger, als mancher Anbieter verspricht, und mehr, als eine reine Mindestmengenbetrachtung nahelegt.

Haarausfall nach einer Diät

Starker, schneller Gewichtsverlust ist ein anerkannter Auslöser für telogenes Effluvium – einen diffusen, vorübergehenden Haarausfall. Die klassische Fallserie beschreibt neun Menschen, die zwei bis fünf Monate nach Beginn eines strengen Abnehmprogramms deutlich Haare verloren. Bei allen wuchsen die Haare innerhalb einiger Monate wieder nach.

Das ist für unsere Leserinnen und Leser der praktisch wichtigste Abschnitt, deshalb hier etwas ausführlicher.

Was passiert dabei? Haarfollikel gehören zu den stoffwechselaktivsten Geweben des Körpers. Gerät der Körper in ein starkes Energiedefizit, schaltet ein größerer Anteil der Haare vorzeitig in die Ruhephase. Normalerweise sind 10 bis 15 Prozent der Kopfhaare in dieser Phase – in der genannten Fallserie waren es 25 bis 50 Prozent. Diese Haare fallen dann alle innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums aus.

Die belastbarsten Zahlen dazu stammen aus der Adipositaschirurgie, weil dort systematisch nachbeobachtet wird. Eine Metaanalyse über 41 Studien mit gut 7.000 Patientinnen und Patienten kommt auf einen Anteil von 47 Prozent mit Haarausfall; eine ältere über 18 Studien auf 57 Prozent. Der Anteil nimmt mit längerer Nachbeobachtung wieder ab.

Diese Zahlen lassen sich nicht eins zu eins auf eine Ernährungsumstellung übertragen – nach einer Operation kommt eine gestörte Nährstoffaufnahme hinzu. Aber ein Befund aus diesen Studien ist übertragbar und wird selten erwähnt: In einer prospektiven Untersuchung an 42 Frauen lagen Eisen und Zink bei den meisten Betroffenen im Normbereich. Das Energiedefizit selbst ist also ein eigenständiger Auslöser, nicht nur ein Nährstoffmangel.

Was das für eine Ernährungsumstellung bedeutet

Haar besteht zu 65 bis 95 Prozent seines Gewichts aus Protein, im Wesentlichen Keratin. Eine sehr eiweißarme Ernährung ist deshalb neben der Kalorienrestriktion der zweite klassische Auslöser.

An dieser Stelle wäre eine konkrete Grammzahl schön – die gibt es aber nicht. In der Fachliteratur ist der Zusammenhang zwischen Eiweißmangel und Haarausfall nur bei ausgeprägter Mangelernährung quantifiziert. Als allgemeine Orientierung nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 0,8 Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht und Tag für Erwachsene unter 65 Jahren, ab 65 Jahren 1,0 Gramm. Bei einer kalorienreduzierten Ernährung arbeiten Studien zum Muskelerhalt regelmäßig mit höheren Mengen. Mehr dazu steht unter Eiweiß beim Abnehmen.

Aus unserer Beratungspraxis.Die Frage nach den Haaren kommt in unseren Kurgruppen fast nie während der Diätphase – sie kommt Wochen später, wenn längst stabilisiert wird. Genau das passt zur Zeitachse im nächsten Abschnitt: Der Auslöser liegt zu diesem Zeitpunkt bereits zwei bis vier Monate zurück, und dass er überhaupt mit der Ernährung zu tun hat, fällt kaum jemandem von selbst auf.

Wie stark die Umstellung ausfällt, entscheidet mit.

Bei der Stoffwechselkur rechnen wir die Mengen individuell aus statt mit einer pauschalen Vorgabe zu arbeiten, das Konzept ist eiweißbetont, und Magdalena begleitet dich täglich persönlich per WhatsApp. Wenn Fragen wie diese auftauchen, ist jemand da, der sie einordnet.

30 Tage Stoffwechselkur ansehen

Frau bereitet in einer hellen Küche eine Schale Skyr mit frischen Beeren zu

Die Zeitachse: ein Zentimeter im Monat

Kopfhaar wächst rund 0,35 Millimeter am Tag, also etwa einen Zentimeter im Monat. Ein telogenes Effluvium beginnt typischerweise etwa drei Monate nach dem Auslöser und dauert weniger als sechs Monate. Wer heute vermehrt Haare verliert, muss also nicht auf die vergangene Woche schauen, sondern auf das vergangene Vierteljahr.

Diese Verzögerung erklärt fast alle Missverständnisse in diesem Thema. Sie erklärt, warum der Zusammenhang zur Diät übersehen wird. Und sie erklärt, warum ein Nahrungsergänzungsmittel, das man vor zwei Wochen gekauft hat, nichts bewirkt haben kann.

Zeitliche Einordnung nach StatPearls, Kapitel Telogen Effluvium (Stand Mai 2024) und Anatomy, Hair (Stand August 2023).
Zeitpunkt Was passiert
1 Tag X Der Auslöser: starkes Energiedefizit, schwere Erkrankung, Operation, Geburt, hohes Fieber, bestimmte Medikamente
2 nach ca. 3 Monaten Der Ausfall beginnt. Die Spanne reicht von 1 bis 6 Monaten. Mehr als 100 Haare am Tag gelten als auffällig
3 bis ca. 6 Monate Der akute Ausfall klingt ab, sofern die Ursache beseitigt ist
4 danach Das Nachwachsen kann bis zu sechs Monate brauchen, bis es überhaupt startet. Bei rund einem Zentimeter im Monat dauert es entsprechend, bis die Dichte wieder sichtbar zurück ist

Aus dieser Tabelle folgt auch der realistische Erwartungshorizont für jede Ernährungsumstellung: Was heute gegessen wird, kann sich frühestens in einigen Monaten am Haar zeigen – und zwar an dem Stück, das dann neu aus der Kopfhaut kommt. Bereits gewachsenes Haar ist totes Material und ändert sich durch Ernährung nicht mehr.

Eisen und Ferritin: warum die Zahlen auseinandergehen

Für Ferritin – den Speicherwert des Eisens – kursieren im Zusammenhang mit Haarausfall mehrere Grenzwerte: 30, 40 und 70 Nanogramm je Milliliter. Ein konsentierter Wert existiert nicht. Die größte kontrollierte Untersuchung dazu fand bei Frauen mit Haarausfall sogar seltener Eisenmangel als in der Kontrollgruppe.

Das ist unbefriedigend, aber es ist der ehrliche Stand. Und es ist praktisch relevant, weil viele Menschen mit einem als unauffällig bewerteten Blutbild aus der Praxis kommen und nicht weiterwissen.

Herkunft der kursierenden Ferritin-Schwellen. Ferritin wird in Nanogramm je Milliliter angegeben, gleichbedeutend mit Mikrogramm je Liter.
Wert Woher er stammt Was er tatsächlich aussagt
15 ng/ml klassische Labordefinition Definiert einen Speichereisenmangel, nicht eine Haarausfall-Schwelle
30 bis 41 ng/ml St Pierre et al. 2010 Testgütewerte zur Erkennung eines Eisenmangels – für Haarausfall nie validiert
40 ng/ml Kantor et al. 2003 Querschnittsstudie mit 106 Patientinnen und 11 Kontrollen
70 ng/ml Rushton 2002 Empfehlung eines Übersichtsartikels; der Autor schreibt selbst, der passende Wert sei noch nicht abschließend belegt

Ein Detail aus der Studie von Kantor verdient Beachtung: Signifikant niedrigere Ferritinwerte fanden sich beim erblich bedingten Haarausfall und beim kreisrunden Haarausfall – nicht beim telogenen Effluvium, also ausgerechnet nicht bei der Form, um die es nach einer Diät geht.

Und die größte Gegenstudie von 2010 untersuchte 381 Frauen mit Haarausfall gegen 76 Kontrollen. Bei der Definition eines Ferritinwerts von höchstens 15 lag der Anteil mit Eisenmangel bei den Betroffenen vor den Wechseljahren bei rund 12 Prozent, in der Kontrollgruppe bei fast 30 Prozent. Das Fazit der Autoren: Eisenmangel ist bei Frauen häufig, aber bei Haarausfall nicht häufiger als sonst.

Was daraus folgt, ist kein Freibrief in die eine oder andere Richtung. Ein tatsächlicher Eisenmangel gehört behandelt – aus vielen Gründen, nicht nur wegen der Haare. Aber eine Eiseneinnahme auf Verdacht ist keine gute Idee: Zu viel Eisen ist ein eigenes Problem. Zum Abklären führt kein Weg an einer Blutuntersuchung vorbei.

Wann Ernährung nicht die Antwort ist

Ernährung ist einer von mehreren möglichen Gründen und bei weitem nicht der häufigste. Erblich bedingter Haarausfall, Schilddrüsenerkrankungen, die Zeit nach einer Geburt, Medikamente und der kreisrunde Haarausfall haben mit der Ernährung nichts zu tun und brauchen eine ärztliche Einordnung.

Ein Hinweis in eigener Sache: Es gehört zum Geschäftsmodell vieler Anbieter, jeden Haarausfall zu einem Nährstoffthema zu erklären. Das ist er nicht. Ärztlich abklären lassen sollte man vor allem bei kahlen, klar abgegrenzten Stellen, bei Rötung, Schuppung oder Vernarbung der Kopfhaut, bei plötzlichem starkem Ausfall ohne erkennbaren Anlass und wenn zusätzlich Beschwerden auftreten, die zur Schilddrüse passen könnten. Zum Zusammenhang von Schilddrüse und Gewicht haben wir einen eigenen Beitrag: Abnehmen bei Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto.

Eine breitere Übersicht darüber, welche Nährstoffe für Haare, Haut und Nägel überhaupt eine Rolle spielen und woher man sie über normale Lebensmittel bekommt, steht auf unserer Seite zu Haaren, Haut und Nägeln. Wann eine Nahrungsergänzung während einer Ernährungsumstellung sinnvoll ist und was das Nährstoffpaket dabei abdeckt, ordnen wir unter Nahrungsergänzung beim Abnehmen ein.

Häufige Fragen

Welche Vitamine sind für die Haare belegt?

In der EU sind vier Angaben mit Haarbezug zugelassen: Biotin, Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei, Kupfer zu einer normalen Haarpigmentierung. Alles darüber hinaus – Wachstum, Fülle, Wirkung gegen Haarausfall – ist nicht zugelassen. Fachlich gilt zusätzlich: Ein Nutzen ist vor allem dort belegt, wo tatsächlich ein Mangel besteht.

Hilft Biotin bei Haarausfall?

Bei nachgewiesenem Biotinmangel ja. Ohne Mangel gibt es keinen Beleg. Eine systematische Durchsicht fand 18 Fälle mit Besserung, und in allen 18 lag eine zugrunde liegende Erkrankung oder ein Mangel vor. Wichtig zu wissen: Hochdosiertes Biotin ab etwa 5 Milligramm am Tag kann Laborwerte verfälschen, unter anderem Schilddrüsen- und Herzwerte.

Wie lange dauert es, bis man an den Haaren etwas sieht?

Kopfhaar wächst etwa einen Zentimeter im Monat. Eine Ernährungsumstellung zeigt sich deshalb frühestens nach einigen Monaten, und nur an dem Stück, das neu nachwächst. Bereits gewachsenes Haar ist totes Material und verändert sich durch Ernährung nicht mehr.

Ich verliere seit einer Diät Haare. Kommt das wieder?

In aller Regel ja. Diätbedingter Haarausfall ist meist ein telogenes Effluvium: Er beginnt etwa drei Monate nach dem Auslöser, dauert weniger als sechs Monate und bildet sich zurück, sobald die Ursache beseitigt ist. Das Nachwachsen kann allerdings selbst noch einmal bis zu sechs Monate brauchen, bis es überhaupt einsetzt.

Kann zu viel Selen Haarausfall auslösen?

Ja. Die EFSA hat ihren Höchstwert von 255 Mikrogramm am Tag genau aus diesem Endpunkt abgeleitet. Praktisch relevant ist das bei hochdosierten Präparaten und bei Paranüssen: Fünf bis sechs Nüsse können je nach Herkunft zwischen 100 und 2.000 Mikrogramm Selen enthalten.

Sind Karotten und Süßkartoffeln wegen des Vitamin A ein Risiko?

Nein. Der Höchstwert von 3.000 Mikrogramm gilt ausschließlich für vorgeformtes Retinol aus Präparaten, Leber und tierischen Lebensmitteln. Für Beta-Carotin aus Gemüse wurde weder in Europa noch in den USA ein Höchstwert festgelegt.

Was ist mit Kieselsäure, MSM und Kollagen?

Für alle drei wurde eine Angabe mit Haarbezug beantragt und abgelehnt. Bei Kieselsäure betrifft das 25 Einträge im EU-Register, keiner davon ist zugelassen. Das heißt nicht, dass die Stoffe schädlich wären – es heißt, dass der eingereichte Wirkungsnachweis nicht ausgereicht hat.

Lohnt sich ein Nährstoffpräparat für die Haare?

Als Behandlung von Haarausfall nicht – dafür gibt es keinen Beleg, und die häufigsten Ursachen haben mit der Ernährung nichts zu tun. Als Absicherung der Versorgung kann es sinnvoll sein, besonders während einer kalorienreduzierten Ernährung, in der die Nährstoffdichte zwangsläufig unter Druck gerät. Sinnvoll sind dann Präparate, die die vier Nährstoffe mit anerkanntem Haarbezug deutlich über der gesetzlichen Mindestmenge abdecken und gleichzeitig klar unter den Höchstwerten bleiben.

Ab wann sollte ich zum Arzt?

Bei kahlen, klar abgegrenzten Stellen, bei geröteter, schuppender oder vernarbter Kopfhaut, bei plötzlichem starkem Ausfall ohne erkennbaren Anlass und wenn zusätzlich Beschwerden auftreten, die auf die Schilddrüse hindeuten könnten. Auch für die Frage nach dem Eisenstatus führt kein Weg an einer Blutuntersuchung vorbei.

Quellen

  • Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern.
  • Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel, Anhang.
  • Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel, Anhang XIII Teil A.
  • Europäische Kommission: EU-Register für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel. Abruf 24.08.2026.
  • Almohanna HM, Ahmed AA, Tsatalis JP, Tosti A: The Role of Vitamins and Minerals in Hair Loss – A Review. Dermatology and Therapy 2019;9(1):51–70.
  • Patel DP, Swink SM, Castelo-Soccio L: A Review of the Use of Biotin for Hair Loss. Skin Appendage Disorders 2017;3(3):166–169.
  • U.S. Food and Drug Administration: The FDA Warns that Biotin May Interfere with Lab Tests, Sicherheitsmitteilung vom 28.11.2017, aktualisiert 05.11.2019; sowie Guidance Testing for Biotin Interference in In Vitro Diagnostic Devices, Oktober 2020.
  • American Association for Clinical Chemistry (heute ADLM): Academy Guidance – Biotin Interference in Laboratory Tests, 13.01.2020.
  • EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens: Scientific opinion on the tolerable upper intake level for selenium. EFSA Journal 2023;21(1):e07704.
  • EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens: Scientific opinion on the tolerable upper intake level for preformed vitamin A and beta-carotene. EFSA Journal 2024;22(6):e8814.
  • National Institutes of Health, Office of Dietary Supplements: Fact Sheets Selenium, Vitamin A and Carotenoids, Zinc.
  • Hughes EC, Syed HA, Saleh D: Telogen Effluvium. In: StatPearls, Stand 01.05.2024.
  • Murphrey MB, Agarwal S, Zito PM: Anatomy, Hair. In: StatPearls, Stand 14.08.2023.
  • Goette DK, Odom RB: Alopecia in crash dieters. JAMA 1976;235(24):2622–2623.
  • Guo EL, Katta R: Diet and hair loss – effects of nutrient deficiency and supplement use. Dermatology Practical and Conceptual 2017;7(1):1–10.
  • Taghizadeh N et al.: Hair Loss and Metabolic and Bariatric Surgery – An Updated Systematic Review and Meta-analysis. Obesity Surgery 2025;35(6):2370–2380.
  • Zhang W et al.: Hair Loss After Metabolic and Bariatric Surgery – a Systematic Review and Meta-analysis. Obesity Surgery 2021;31(6):2649–2659.
  • Ruiz-Tovar J et al.: Hair loss in females after sleeve gastrectomy – predictive value of serum zinc and iron levels. The American Surgeon 2014;80(5):466–471.
  • Fernandes C, Medronho B, Alves L, Rasteiro MG: On Hair Care Physicochemistry. Polymers 2023;15(3):608.
  • Kantor J, Kessler LJ, Brooks DG, Cotsarelis G: Decreased serum ferritin is associated with alopecia in women. Journal of Investigative Dermatology 2003;121(5):985–988.
  • Rushton DH: Nutritional factors and hair loss. Clinical and Experimental Dermatology 2002;27(5):396–404.
  • St Pierre SA, Vercellotti GM, Donovan JC, Hordinsky MK: Iron deficiency and diffuse nonscarring scalp alopecia in women. Journal of the American Academy of Dermatology 2010;63(6):1070–1076.
  • Olsen EA et al.: Iron deficiency in female pattern hair loss, chronic telogen effluvium, and control groups. Journal of the American Academy of Dermatology 2010;63(6):991–999.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr – Protein.
  • Beobachtungen aus der Begleitung der VitalBody+ Kurgruppen sind als solche gekennzeichnet und keine Studienergebnisse.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information zu Ernährung und Haaren und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Haarausfall kann viele Ursachen haben, die nichts mit der Ernährung zu tun haben. Wenn du Vorerkrankungen hast, Medikamente einnimmst, schwanger bist oder stillst, sprich vor einer Ernährungsumstellung oder der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.