Cellulite: Ursachen, Entstehung und 5 hilfreiche Tipps dagegen

Ob schlank oder kräftig, kaum eine Frau bleibt von Cellulite verschont. Es handelt sich dabei um unschöne Hautdellen, die meist an den Oberschenkeln und am Gesäß auftreten. Wir verraten dir fünf Tipps, mit denen du Cellulite entgegenwirken kannst.

Was ist Cellulite?

Fakt ist, fast jede Frau hat im Laufe ihres Lebens mit Cellulite zu kämpfen. Es handelt sich dabei um ein typisches Altersphänomen, wobei "Alter" relativ zu betrachten ist.

Bei manchen Frauen tritt die sogenannte Orangenhaut, welche eine andere Bezeichnung für Cellulite ist, bereits Anfang 40 auf, bei anderen erst mit 50 oder 60. Untersuchungen haben ergeben, dass 80 Prozent aller Frauen unter Cellulite leiden, wobei nicht jede Frau im wortwörtlichen Sinne darunter leidet.

Manche haben damit extrem zu kämpfen, für andere gehört es zu den natürlichen körperlichen Veränderungen mit dem Älterwerden dazu. Zudem ist die Orangenhaut auch nicht bei jeder Frau gleich ausgeprägt. Auch junge Frauen und Männer können betroffen sein.

Doch was ist Cellulite eigentlich genau? Es handelt sich dabei um Fetteinlagerungen im Bindegewebe, welches sich durch Dellen, Vertiefungen (Grübchen) bemerkbar macht. Diese Dellen in der Haut sehen ähnlich aus, wie die Oberfläche einer Orange, daher rührt auch der Name Orangenhaut.

Frau mit Rosa Handschuh hält Orange
© sonyachny

Wie entsteht Cellulite?

Orangenhaut kann zum Beispiel durch eine Gewichtszunahme entstehen, wovon viele Frauen mit dem Älterwerden betroffen sind. In der Regel neigen Frauen im Alter eher dazu, etwas korpulenter als schlanker zu werden.

Doch auch Wassereinlagerungen und die Abnahme der Durchblutung des Bindegewebes können Ursachen für Cellulite sein. Im Allgemeinen verfügen Frauen über einen höheren Fettanteil im Gewebe, weshalb sie für Orangenhaut auch deutlich anfälliger sind, als Männer.

Orangenhaut entwickelt sich in verschiedenen Stadien.

Erstes Stadium:

Die Haut ist auf den ersten Blick straff und glatt. Drückst du die Haut an deinen Oberschenkeln, Po der Bauch allerdings zusammen, kannst du wabenförmige Dellen erkennen. Ist das der Fall, hast du in der Regel eine Veranlagung zur Cellulite.

Zweites Stadium:

Du erkennst die wabenförmigen Dellen nun auch ohne Zusammendrücken der Haut an den bekannten Stellen. Zudem kann diese Stelle bereits schmerzen.

Drittes Stadium:

Die Orangenhaut wird immer deutlicher sichtbar. An der betroffenen Stelle ist die Haut schlaff, weist eine unregelmäßige Struktur auf und aufgrund der schlechten Durchblutung kann sie leicht gräulich erscheinen.

Welche Körperregionen sind am stärksten betroffen?

Orangenhaut tritt besonders an den Oberschenkeln, am Po oder am Bauch auf. Das liegt daran, dass das Körperpartien sind, die bei Frauen von Natur aus mit etwas mehr Fett versehen sind.

Was sind die Ursachen von Cellulite?

Die Ursachen von Cellulite sind meist vielseitig und treten zusammenwirkend aus. Folgende Faktoren kommen als Ursache in Frage:

  • Umstellung von Hormonen
  • Erhöhung des Körperfettanteils
  • Stress
  • ungesunde Ernährung (vor allem zu fett- und zuckerhaltig)
  • Bewegungsmangel
  • Alkohol
  • Rauchen

Wie schon erwähnt, ist meist nicht eine Ursache alleine Schuld. Alles, was das Bindegewebe ausleiert, begünstigt Orangenhaut. Das sind vor allem die Einlagerung von Fett sowie ein übermäßiger Genuss von Alkohol, Kaffee und Nikotin.

Junge Frau liegt auf dem Sofa, isst Chips und ist am Handy
©twenty20photos

5 Tipps gegen Cellulite

Im Folgenden stellen wir dir fünf hilfreiche Tipps gegen Cellulite vor. Diese sind kein Allheilmittel und werden eine bereits bestehende Cellulite auch nicht bekämpfen.

Dennoch kannst du damit der Entstehung beziehungsweise der Verschlimmerung von Orangenhaut zumindest teilweise vorbeugen. Die richtige Ernährung bei Cellulite ist zum Beispiel ein ausschlaggebender Punkt.

Auf eine basische Ernährung achten

Wenn du zu häufig Fleisch- und Wurstwaren sowie zuckerhaltige Lebensmittel oder Kaffee und Alkohol verzehrst, kann das Cellulite begünstigen. Doch Vorsicht, diese Lebensmittel sind nicht im Allgemeinen zu verteufeln, du musst jetzt nicht gänzlich auf deinen geliebten Kaffee verzichten.

Hier geht es lediglich um den übermäßigen Verzehr, etwas weniger Wurst und Fleisch, Alkohol nur selten und nicht mehr als ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag reichen meist schon aus.

Du solltest vor allem auf eine basische Ernährung setzten, welche aus naturbelassenen Lebensmitteln besteht. Das heißt für dich ganz konkret: Viel frisches Obst und Gemüse, am besten saisonal und aus der Region sowie gesunde Nüsse und Vollkornprodukte.

Wichtig ist auch, dass du viel Wasser trinkst, denn so können die Giftstoffe schneller aus deinem Körper herausgespült werden. Ein aktiver Stoffwechsel ist die Grundlage für eine gesunde Fettverbrennung.

Mit unserer Stoffwechselkur kannst du gesund und langfristig abnehmen und deinen Stoffwechsel so richtig anheizen.

Sport bei Cellulite ist empfehlenswert

Neben der Ernährung ist Sport das beste Mittel gegen Cellulite. Sport regt die Durchblutung an und heizt den Stoffwechsel ein. Am besten fährst du mit einer Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport.

Krafttraining sorgt für eine straffere Haut, auch an den Risikogebieten für Cellulite, den Oberschenkeln, dem Gesäß und dem Bauch.

Mit unserem ACTIVE+ kannst du die Fettverbrennung zusätzlich auf Hochtouren bringen und dadurch noch gezielter Abnehmen und Orangenhaut vorbeugen.

Die Haut regelmäßig peelen

Ein Hautpeeling regt die Durchblutung an und kann so die Haut glätten und straffen, zumindest etwas. Am besten verwendest du aber ein natürliches Peeling, das tut deinem Körper und auch der Umwelt gut.

Konventionelle Peelings enthalten oftmals Peelingkörner, die aus Kunststoffpartikel bestehen. Besser sind Zucker oder auch etwas getrockneter Kaffeesatz. Kaffee mag getrunken nicht vorteilhaft bei Cellulite sein, als Peeling aber schon.

Haut massieren und bürsten

Deine Problemstellen kannst du regelmäßig mit einem Massagehandschuh oder einer Körperbürste stimulieren. Das regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an und kann die Verschlimmerung der Dellen zumindest etwas aufhalten.

Wechselduschen nehmen

Jeden Morgen eine Wechseldusche, das ist nicht nur gut für den Kreislauf, sondern auch für die Haut. Zudem stärkt es dein Immunsystem. Dusche einfach abwechseln kalt und warm und bringe dadurch deinen Fettstoffwechsel in Gang. Das wirkt sich dann auch positiv auf störende Hautdellen aus.

Frau nimmt eine Wechseldusche
© gpointstudio

Fazit

Cellulite ist meist nur ein kosmetisches Problem, gesundheitsgefährdend ist sie in der Regel nicht. Einzig Schmerzen können mit der Orangenhaut im Zusammenhang auftreten.

Ob du mit den Dellen in der Haut gut leben kannst oder du deine Schwierigkeiten damit hast, ist typabhängig. Mit den hier genannten Tipps kannst du Cellulite vorbeugen und ihren Verlauf etwas eindämmen.

Doch eins ist klar: Du musst dich für ein paar Dellen auf der Haut nicht verstecken, denn es sind mehr Frauen davon betroffen, als du vielleicht vermuten magst.

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