Basische Lebensmittel und hilfreiche Tipps gegen Übersäuerung

Wenn du dich müde, antriebsarm und appetitlos fühlst, kann eine Übersäuerung des Körpers dahinterstecken. Meist kommen noch Symptome wie Kopfschmerzen oder Blähungen hinzu. Doch mit einer Änderung deiner Essgewohnheiten und etwas Stressreduktion kannst du die Übersäuerung in den Griff bekommen.

Die pH-Werte des Körpers

Dein Stoffwechsel oder besser ausgedrückt verschiedene chemische Abläufe im Organismus tragen dafür Sorge, dass der Körper richtig funktioniert. Dabei ist auch das Zusammenspiel von Säuren und Basen ein zentraler Faktor. Das Verhältnis zwischen den Säuren und Basen gibt der pH-Wert an.

Dieser befindet sich zwischen 0 und 14 und sagt folgendes aus:

  • bis 7: sauer
  • 7: neutral
  • über 7: basisch

Ein normaler und gesunder pH-Wert liegt zwischen 7,36 und 7,44. Wenn der Säure-Basen-Haushalt harmonisch ist, können die Organe ihre Arbeit ordnungsgemäß verrichten und der Körper ist vor Eindringlingen und Erregern geschützt.

Doch keine Panik, auch wenn der Haushalt mal aus dem Gleichgewicht geraten ist, wird das nicht gleich gefährlich. Kurzzeitig ist das kein Problem, auf lange Sicht kann es allerdings zu Konsequenzen kommen. Bei einer langfristig falschen Ernährung gerät der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht und es kann zu einer Übersäuerung kommen.

Mit einer Ernährungsumstellung kannst du ihn aber wieder ins Lot bringen. Auch der Verzicht von Genussmitteln und die Reduktion von Stress können helfen.

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So kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers

Zu den säurebildenden Lebensmitteln gehören süße Speisen, tierisches Eiweiß oder auch schwarzer Tee. Viele denken dabei eher an Zitrusfrüchte oder Gemüse. Doch das ist ein Trugschluss, säurebildende Lebensmittel müssen nicht unbedingt sauer schmecken. Auch süße Nahrungsmittel können zu einer Übersäuerung führen. Damit du deinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot bringst, ist es wichtig, dass du säurehaltige mit basischen Lebensmitteln kombinierst.

Basische Lebensmittel

Zu den basischen bis neutralen Lebensmitteln gehören zum Beispiel Obst, Gemüse, Kartoffeln oder Vollkornprodukte. Auch frische Kräuter und gutes Salz machen dein Essen basischer. Anstatt Industriezucker sollte lieber auf Honig oder Dicksaft aus Früchten oder auch Ahornsirup zurückgegriffen werden.

Neun basische Lebensmittel im Überblick

Im Folgenden stellen wir dir neun basische Lebensmittel vor. Es gibt natürlich noch viele mehr, doch wenn du diese zukünftig in deinen Ernährungsplan integrierst, kann du einer Übersäuerung schon ein stückweit entgegenwirken.

Kartoffeln

Bei Kartoffeln scheiden sich die Geister. Low Carb Anhänger sind der Meinung, es ist besser auf sie zu verzichten, da sie als Dickmacher gelten. Dann hört man wieder, dass Kartoffeln sehr gesunde und empfehlenswerte Kohlenhydrate sind. Die Knolle ist voll mit Mineralien, Vitamin B und C. Außerdem enthält sie wichtige Ballaststoffe und Eiweiße.

Gekochte Kartoffeln in einer Schüssel
© tycoon101

Unsere Empfehlung lautet: Kartoffeln sind gesund und sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, vor allem, wenn du unter einer Übersäuerung leidest.

Amarant

Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Superfood. Es ist ein Pseudogetreide, was hirseähnlich erscheint und dem Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente liefert. Da es aber kein Getreide ist, enthält es auch kein Gluten. Doch das ist nicht alles, das sogenannte Inkakorn ist auch kohlenhydratarm und enthält gesunde Fettsäuren und Eiweiße.

Äpfel

Wer einen Apfel am Tag isst, spart sich damit den Arztbesuch. Das ist der sinngemäße Laut eines bekannten Sprichworts. Natürlich ist dies nicht ganz so ernst zu nehmen, aber es steckt auch ein Funken Wahrheit dahinter. Äpfel sind sehr gesund, sie stecken voller Vitamine, Phosphor, Magnesium, Eisen, Niacin und Folsäure.

Es ist also durchaus empfehlenswert mindestens einen Apfel am Tag zu essen, das gilt nicht nur bei einer Übersäuerung. Wichtig ist allerdings, dass du die Schale mit verzehrst, denn hier stecken die meisten Nährstoffe und Vitamine.

Avocados

Auch bei den Avocados hört man immer wieder gespaltene Meinungen. Es stimmt, sie sind sehr fettreich. Wenn du also abnehmen möchtest, solltest du diese mit Bedacht verzehren. Diese Tatsache ändert aber nichts daran, dass Avocados sehr gesund sind. Sie sind nicht nur basenbildend, sondern auch voll mit Vitaminen und Mineralien. Selbst das sie sehr fettreich sind, ist ein Vorzug, denn es handelt sich dabei um gutes und gesundes Fett.

Avocado in hälfte geschnitten und in streifen
© dream79

Avocados enthalten einfach ungesättigte Fettsäuren, was gut für den Cholesterinspiegel ist. Natürlich solltest du nicht Unmengen von den Butterfrüchten verzehren, aber hin und wieder tust du dir damit etwas sehr Gutes. Im Supermarkt oder Bioladen findest du sowohl genussreife (weiche) als auch noch harte und grüne Avocados. Das Gute ist, die Früchte reifen nach.

Getrocknetes Obst

Zugegeben, es sieht nicht immer sonderlich appetitlich aus. Trockenobst ist schrumpelig und auch gar nicht so kalorienarm. Dennoch darfst und solltest du hier beherzt zugreifen. Getrocknetes Obst steckt voller guter Inhaltsstoffe, wie Mineralien und Spurenelementen.

Dadurch dass den Früchten durch das Dörren das komplette Wasser entzogen wird, sind die Nährstoffe sozusagen in geballter Form enthalten. Außerdem ist Trockenobst basisch und stellt zum zwischenzeitlichen Naschen immer noch die bessere Alternative zu Schokolade, Chips oder Weingummis dar.

Zucchini

Wenn du eine Kur aufgrund einer Übersäuerung durchführst, gehören Zucchini auf den Speiseplan. Das gurkenähnliche Gemüse gehört zu den Kürbisgewächsen und ist nicht nur kalorienarm, sondern auch sehr gesund und basisch. Außerdem sind sie sehr flexibel in der Zubereitung. Du kannst sie:

  • kochen
  • braten
  • dünsten
  • pürieren
  • grillen
  • roh essen

Zucchinis liefern dir wertvolle Vitamine, Eiweiße, Mineralien und Ballaststoffe.

Kresse

Kresse ist sie so viel mehr, als schlichte Dekoration auf dem Brot. Zudem ist sie nur ein Stellvertreter für alle Kräuter, denn diese eignen sich gleichermaßen für eine basische Ernährung. Kresse kannst du dir ganz einfach selbst auf der Fensterbank heranziehen. Immer wenn dir der Sinn nach etwas frischem Grün steht, kannst du dir etwas abschneiden.

Kresse in Schale
© dream79

Die Kräuter verfeinern Suppen, Salate oder werden eben klassisch auf dem Brot gegessen. Kresse enthält Vitamin C und B sowie Mineralstoffe und Senföl, was den leicht scharfen Geschmack erklärt. Für eine basische Ernährung ist Kresse in jedem Fall empfehlenswert.

Walnüsse und Mandeln

Nüsse gehören grundsätzlich nicht zu den basischen beziehungsweise neutralen Lebensmitteln. Sie sind säurebildend und sollten bei einer Übersäuerung weniger verzehrt werden. Es gibt aber zwei Ausnahmen und das sind Mandeln und Walnüsse.

Dass Walnüsse, wie kleine Gehirne aussehen, ist sehr passend, denn sie sind tatsächlich gut für deinen Geist und deine Nerven. Auf der Arbeit oder vor einer Prüfung können sie für mehr Konzentration sorgen. Neben dem enthalten sie Vitamin E und gesunde Omega-3-Fettsäuren.

Sahne

Sahne, vor allem fettige Sahnesoßen oder der Berg Schlagsahne auf der Erdbeertorte stehen eher in Verruf. Gerade, wenn du Abnehmen möchtest, gehört Sahne eher zu den No-Gos unter den Lebensmitteln. Doch trotz ihres hohen Anteils an Fett und Kalorien lässt sich Sahne gut mit einer basischen Ernährung vereinbaren.

Basische Lebensmittel richtig einsetzen

Nun hast du einen Überblick erhalten, welche Lebensmittel du bei einer basischen Kur beziehungsweise einer Übersäuerung verzehren darfst. Wichtig ist, dass du "saure Nahrungsmittel" aus deinem Speiseplan verbannst. Das solltest du etwa sieben bis vierzehn Tage durchziehen. So wird wieder ein harmonischer Säure-Basen-Haushalt hergestellt. Es kann sein, dass sich zu Beginn vermehrt Kopfschmerzen und Müdigkeit einstellen.

Frau mit Kopfschmerzen
© diego_cervo

Dieses Phänomen nennt sich Heilkrise. Setzt die heilende Wirkung ein, fühlt sich das eventuell erst mal weniger gut an. Das ist vor allem bei einer extremen Umstellung so. Doch die positiven Effekte werden nicht lange auf sich warten lassen. Wenn es deine Gewohnheit war, viele saure Lebensmittel zu essen, kann ein sanfter Umstieg sinnvoll sein. Dieser kann die Nebenwirkungen beziehungsweise die Heilkrise vielleicht etwas im Zaum halten.

Damit der positive Effekt auch wirklich eintritt, solltest du deine Basen-Diät strikt einhalten. Kleine Sünden zwischendurch können die Erfolge schnell zunichtemachen, deshalb ist hier eiserne Konsequenz angesagt. Morgens kannst du mit Amarant starten und dazu idealerweise frisches Obst kombinieren. Tagsüber am besten viel Gemüse essen, dieses sollte zu jeder Mahlzeit dazugehören. Dazu gibt es immer frische Kräuter.

Wenn zwischendurch der Hunger kommt, kannst du dir aus frischem Obst einen Smoothie zubereiten oder zu Trockenobst greifen. Zusätzlich ist es wichtig, Stress abzubauen und Dinge zu tun, die dir guttun und dich entspannen lassen. Auch Bewegung und Sport wirken unterstützend.

Fazit

Im Falle einer Übersäuerung kannst du mit einer basischen Ernährung und einem gesunden Lebensstil Abhilfe schaffen. Das lindert nicht nur Begleiterscheinungen, wie Kopfschmerzen und Sodbrennen, sondern lässt dich auch fitter und aktiver werden. Die ersten Erfolge stellen sich nach einem eventuellen vorübergehenden Tief meist ziemlich rasch ein.

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